<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Panodapterblog &#187; Der Fototipp</title>
	<atom:link href="http://blog.panodapter.com/kategorie/der-fototipp/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.panodapter.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Oct 2011 08:50:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<atom:link rel='hub' href='http://blog.panodapter.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Kaufberatung Batterie- und Akkutechnik</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/kaufberatung-batterie-und-akkutechnik.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/kaufberatung-batterie-und-akkutechnik.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Ansmann]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Ladegeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Ladezeit]]></category>
		<category><![CDATA[panasonic]]></category>
		<category><![CDATA[Sanyo]]></category>
		<category><![CDATA[Varta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.com/?p=1387</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Foto-Tipp beschäftigen wir uns mit der Batterie und dem Akku, die Energiespender für viele Kameras und Blitzgeräte. Gerade bei Digitalkameras ist es wichtig, einige Hintergrundinformationen bezüglich der geeigneten Energiequellen zu haben. Zunächst erklären wir drei wichtige Grundbegriffe Selbstentladung Auch unbenutzt verliert jede Batterie oder Akku an Leistung. Das wirkt sich, je nach System, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1401" title="Akkus" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/Akkus.jpg" alt="" width="120" height="90" />In diesem Foto-Tipp beschäftigen wir uns mit der Batterie und dem Akku, die Energiespender für viele Kameras und Blitzgeräte.</p>
<p>Gerade bei Digitalkameras ist es wichtig, einige Hintergrundinformationen bezüglich der geeigneten Energiequellen zu haben.<span id="more-1387"></span></p>
<h3>Zunächst erklären wir drei wichtige Grundbegriffe</h3>
<h4>Selbstentladung</h4>
<p>Auch unbenutzt verliert jede Batterie oder Akku an Leistung. Das wirkt sich, je nach System, unterschiedlich stark aus. Schenken Sie unbedingt diesen Werten in der Tabelle am Ende dieses Foto-Tipps Ihre Aufmerksamkeit! Zu beachten ist, dass die Selbstentladung stets in den ersten 4 Wochen am stärksten ist und dann langsam nachlässt.</p>
<h4>Spannungsabfall</h4>
<p>Die Spannung wird in Volt (V) gemessen und ist auf der Batterie (oder dem Akku) angegeben. Sinkt die Spannung, so lässt auch die Leistung einer Batterie (oder des Akkus) nach. Das geschieht, je nach System, langsam und kontinuierlich oder abrupt. Bei Batterien mit plötzlich abfallender Spannung ist es schwieriger, die noch vorhandene Leistung zu messen.</p>
<h4>Der Memory-Effekt</h4>
<p>Dieser tritt bei Akkus (je nach Bauart) mehr oder weniger stark auf und besagt folgendes: Wird ein Akku nicht bis zu seinem geplanten Mindest-Spannungswert entladen, hat er Restenergie. Wenn auf diese Restenergie nun öfter neue Energie einfach aufgesetzt wird, &#8220;merkt&#8221; sich der Akku, dass er beim nächsten Aufladen nur die Differenz zum vorherigen Auftanken braucht. Folglich tankt er immer weniger und gibt auch immer weniger Energie ab.</p>
<p>Um diesen gefürchteten &#8220;Memory-Effekt&#8221; zu vermeiden, bietet die Industrie Geräte zur gezielten Entladung an (Dis-Charger oder Refresher).</p>
<h3>Die Batterie-Systeme</h3>
<h4>Die Zink-Kohle-Batterie</h4>
<p>Sie wird in den gängigen Größen angeboten und erscheint auf den ersten Blick als sehr günstig. Da sie aber nur über eine geringe Kapazität verfügt, sollte sie nicht in Geräte mit hoher Stromaufnahme verwendet werden (wie z. B. Blitzgeräte).</p>
<p>Die Selbstentladung mit ca. 8 % im Jahr ist die höchste im Vergleich zu den anderen Batterietypen (ausgenommen Akkus). Die Spannung fällt kontinuierlich ab.</p>
<p>Dieser Batterie-Typ ist für Digitalkameras völlig ungeeignet!</p>
<h4>Die Alkali-Mangan-Batterie</h4>
<p>Sie überzeugt vom Preis/Leistungs-Verhältnis und verfügt über eine 3-mal höhere Kapazität als die Zink-Kohle-Batterie. Dadurch ist sie bestens geeignet für den Betrieb in Fotogeräten.</p>
<p>Die Selbstentladung liegt bei ca. 4 % im Jahr, die Spannung fällt kontinuierlich.</p>
<p>In Digitalkameras sollte diese Batterie nur im Notfall verwendet werden, da die Kamera sich durch den kontinuierlichen Spannungsabfall vorzeitig ausschaltet.</p>
<h4>Die Lithium-Batterie</h4>
<p>Sie ist ca. 30 % leichter als Alkali-Batterien und besitzt viel Energie auf relativ kleinem Raum. Weitere Vorteile: Die Temperaturbeständigkeit liegt zwischen minus 40° C und plus 60° C und die Selbstentladung nur bei ca. 1 % im Jahr. Da die Spannung bei der Lithium-Batterie abrupt abfällt, lässt sich nur schwer bestimmen, wie lange sie noch funktionieren wird.</p>
<p>Sie ist durchaus eine Alternative für Akkus (z.B. im Batteriehandgriff), wenn es auf ein geringes Gewicht, Temperaturbeständigkeit und Lagerfähigkeit ankommt. Plant man eine längere Reise in ein Gebiet, wo man die Akkus nicht unbedingt laden kann, sind sie ein idealer Ersatz. Angeboten wird diese Batterie momentan von Energizer (Ultimate Lithium)</p>
<h3>Die Akku-Systeme</h3>
<h4>Zunächst Grundsätzliches</h4>
<p>Akkus finden dort ihren Einsatz, wo ein hoher Stromverbrauch benötigt wird. Vermeiden Sie, Akkus in Geräten mit geringem Stromverbrauch (wie z.B. Fernbedienungen, Uhren, Taschenrechner) zu verwenden, da hier ein Akku allein durch seine Selbstentladung fehl am Platz ist. Außnahme: Die LSD-NiMH-Akkus!</p>
<p>Neue Akkus sollten vor dem ersten Einsatz geladen, dann entladen und schließlich wieder geladen werden.</p>
<p>Die Kapazität von Akkus wird in mAh (milli Ampere-Stunden) angegeben. Diese wird auf die Zelle mit aufgedruckt und ist somit gut zu vergleichen. Grundsätzlich gilt, je höher der Wert ist (bei gleicher Spannung), desto länger hält der Akku.</p>
<h4>Nickel-Cadmium-Akkus</h4>
<p>Angeboten werden sie in den gängigen Größen. Diese Akkus haben eine geringere Spannung als normale Batterien gleicher Größe. Durch diese niedrigere Spannung geben sie stärkeren Strom ab. Dadurch werden im Vergleich zu den alkalischen Batterien Blitzgeräte schneller geladen und sind somit schneller einsatzbereit.</p>
<p>Da NiCd-Akkus allerdings das stark umweltbelastende Cadmium enthalten, sollten sie nur da eingesetzt werden, wo man sie auch wirklich ausnutzen kann.</p>
<p>NiCd-Akkus sind aufgrund ihrer geringen Kapazität nicht für Digitalkameras geeignet!</p>
<h4>Der Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH-Akku)</h4>
<p><img class="alignright" title="NiMH" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/NiMH.jpg" alt="NiMH" width="120" height="120" />Der NiMh-Akku ist mittlerweile der gängigste wiederaufladbare Energiespender, da er umweltverträglich (ohne Cadmium) ist und eine sehr hohe Kapazität besitzt. Er hat keinen Memory-Effekt, sondern den so genannten „Lazy-Effekt“. Dieser ist grundsätzlich mit dem Memory-Effekt zu vergleichen, fällt aber weit weniger dramatisch aus. Mit einem vernünftigen Ladegerät wird man auch damit keine Probleme haben. Nachteilig wirkt sich die relativ hohe Selbstentladung aus (s. Tabelle).</p>
<p>Wichtig bei diesem Akku-Typ ist das passende Ladegerät!</p>
<h4>LSD-NiMH-Akku</h4>
<p><img class="size-full wp-image-1415 alignleft" title="LSD" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/40005-2.jpg" alt="" width="160" height="120" />Das Besondere an diesem Akku ist seine sehr geringe Selbstentladung von nur ca. 15 % pro Jahr. Außerdem wird er in einem geladenen Zustand ausgeliefert und ist somit sofort einsatzbereit. Die Betriebstemperatur kann bis zu -10° C betragen. Durch einen geringeren Innenwiderstand besitzen LSD-NiMH-Akkus eine stabilere Spannung, auch bei höheren Strömen, was zu einer besseren Effizienz führt. Dies kann allerdings zur Folge haben, dass die Anzeige der Restkapazität bei Digitalkameras falsch angezeigt wird. Man muss daher mit der eigenen Kamera erst lernen, wie man die verschiedenen Balken der Anzeige zu interpretieren hat.</p>
<div id="attachment_1410" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/maxE.jpg" rel="lightbox[1387]"><img class="size-large wp-image-1410 " title="Entladeverhalten Ansmann maxE" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/maxE-600x309.jpg" alt="" width="480" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Fa. Ansmann</p></div>
<p>Gegenüber den normalen NiMH Akkutypen besitzen LSD (Low Self Discharge)-Akkus eine ca. 20% niedrigere Kapazität.</p>
<p>Folgende Hersteller bieten LSD-NiHH-Akkus an:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 18px;"><a href="http://www.eneloop.info/de/" target="_blank">Sanyo (Eneloop)</a></span></li>
<li><span style="line-height: 18px;"><a href="http://www.ansmann.de/cms/de/businessdivision/consumroot/batteries-battery-packs/rechargeable-batteries-nimh/maxe-accu-battery.html" target="_blank">Ansmann (maxE)</a></span></li>
<li><span style="line-height: 18px;"><a href="http://www.panasonic-batteries.com/site/germany/german/products/products_batteries_range.asp?iid=27" target="_blank">Panasonic (Infinium)</a></span></li>
<li><span style="line-height: 18px;"><a href="http://www.varta-consumer.de/content.php?path=/1522_1192696173.html&amp;domain=www.varta-consumer.de" target="_blank">Varta (Ready2Use)</a></span></li>
</ul>
<p><a href="http://www.eneloop.info/de/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.ansmann.de/cms/de/businessdivision/consumroot/batteries-battery-packs/rechargeable-batteries-nimh/maxe-accu-battery.html" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.panasonic-batteries.com/site/germany/german/products/products_batteries_range.asp?iid=27" target="_blank"></a></p>
<p>Sie können in den für NiMh-geeigneten Ladegeräte geladen werden.</p>
<h4>Der Lithium-Ionen-Akku</h4>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1396" title="Li-ion" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/uploads/2010/07/Li-ion.jpg" alt="" width="120" height="120" />Der LI-Akku liefert die meiste Energie bezogen auf sein Gewicht. Daher ist er sehr gut geeignet für kleine Geräte mit hohem Energie-Verbrauch. Er besitzt weder Memory- noch Lazy-Effekt und kann somit bedenkenlos „zwischendurch“ aufgeladen werden. Aus Sicherheitsgründen muss ein LI-Akku in einem stabilen Gehäuse mit Ventil zum Druckabbau eingebaut sein und besitzt zusätzlich eine spezielle Ladeelektronik, die den Akku vor Überhitzung schützt. Das alles spiegelt sich natürlich im Preis wieder…</p>
<p>Obwohl diese Art von Akkus zwar keinen Memory-Effekt besitzt, ist aber zu empfehlen, auch hier hin und wieder die Akkus ganz zu entladen und neu aufzuladen. Das Problem ist auch, dass selbst bei einer Teilladung ein Ladezyklus „verbraucht“ wird und das die Lebenszeit des Akkus kürzt. Im Allgemeinen halten diese Akkus im normen Gebrauch ca. 3 bis 5 Jahre.</p>
<h4>Der Lithium-Polymer-Akku</h4>
<p>Grundsätzlich ist der LP-Akku vergleichbar mit dem LI-Akku, mit dem Unterschied, dass kein wässriger Elektrolyt verwendet wird und er somit auslaufsicher ist. Der Vorteil des LP-Akkus ist seine variable Gehäusegestaltung. So kann ein LP-Akku dem Gehäuse eines Gerätes angepasst werden und die Konstrukteure können komplizierte Hohlräume mit dem Akku ausfüllen.</p>
<p>Zur Übersicht die wichtigsten Kenndaten der genannten Akkus:</p>

<table id="wp-table-reloaded-id-3-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-3">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1"></th><th class="column-2">NiCd-Akku</th><th class="column-3">NiMh-Akku</th><th class="column-4">LSD-NiMH-Akku</th><th class="column-5">LI-, LP-Akku</th>
	</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">Ladezyklen</td><td class="column-2">ca. 500—800</td><td class="column-3">ca. 300—500</td><td class="column-4">ca. 500—1000</td><td class="column-5">ca. 500—800</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">Selbstentladung/Monat</td><td class="column-2">ca. 20 %</td><td class="column-3">ca. 30 %</td><td class="column-4">ca. 1 bis 3 %</td><td class="column-5">ca. 10 %</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">Empf. Ladezustand bei langer Lagerung</td><td class="column-2">entladen</td><td class="column-3">geladen</td><td class="column-4">geladen</td><td class="column-5">geladen</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">Memory-Effekt</td><td class="column-2">hoch</td><td class="column-3">gering (s. Lazy-Effekt)</td><td class="column-4">gering (s. Lazy-Effekt)</td><td class="column-5">nicht vorhanden</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1">Kapazität</td><td class="column-2">gering</td><td class="column-3">hoch</td><td class="column-4"></td><td class="column-5">hoch</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">Spannungsabfall</td><td class="column-2">fallend</td><td class="column-3">gering fallend</td><td class="column-4">gering fallend</td><td class="column-5">nahezu waagerecht</td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<h3>Zum Schluss noch:</h3>
<p>Gerade beim Kauf einer Digitalkamera kommt es sehr häufig zu Diskussionen über die „bessere“ Stromversorgung. Die einen schwören auf Verwendung handelsüblicher Mignon-Akkus, mit dem Argument, man könnte zur Not auch herkömmliche Batterien verwenden. Die Anderen bevorzugen lieber Lithium-Akkus aufgrund ihrer leichteren Handhabung und deren deutlich geringerem Gewicht. Bedenken Sie: Aufladen müssen Sie beide! Addiert man Ladegerät und Akkus zusammen, so kommen Sie vom Gewicht und der Größe mit Lithium-Akkus deutlich besser weg („Rucksackreisende“ aufgepasst!). Egal ob Sie NiMh-Akkus verwenden oder Li-Ion-Akkus – es ist immer ein zweiter (Satz) Akku sinnvoll! Mit zwei (Sätzen) Akkus kommen Sie bei normalem Fotografierverhalten im Urlaub leicht über den Tag!</p>
<div style="background:#ddd;border:1px solid #ccc;padding:10px;"><img alt="pdf" title="pdf" class="download-icon" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/download-monitor/img/filetype_icons/document-pdf.png" /> <a href="http://blog.panodapter.com/downloads/Foto-Tipp_Kaufberatung_Batterie-und_Akkutechnik.pdf" title="Fototipp Kaufberatung Batterie- und Akkutechnik"herunterladen (Gr&ouml;ße: 184.69 kB">Diesen Fototipp als PDF herunterladen</a> </div>
<div id="tweetbutton1387" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fkaufberatung-batterie-und-akkutechnik.html&amp;via=panodapter&amp;text=Kaufberatung%20Batterie-%20und%20Akkutechnik&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fkaufberatung-batterie-und-akkutechnik.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/kaufberatung-batterie-und-akkutechnik.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Worauf sollte ich beim Kauf eines Flachbildfernsehers achten?</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/worauf-sollte-ich-beim-kauf-eines-flachbildfernsehers-achten.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/worauf-sollte-ich-beim-kauf-eines-flachbildfernsehers-achten.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[dvb]]></category>
		<category><![CDATA[fussball-wm]]></category>
		<category><![CDATA[hdmi]]></category>
		<category><![CDATA[hdtv]]></category>
		<category><![CDATA[LCD]]></category>
		<category><![CDATA[led]]></category>
		<category><![CDATA[plasma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.com/?p=972</guid>
		<description><![CDATA[Gerade zur anstehenden Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mag sich der eine oder andere ein neues Fernsehgerät zulegen, um die Spiele in bestmöglicher Qualität zu genießen. Das Angebot der Flachbildfernseher ist riesig, die Preisunterschiede zu scheinbar vergleichbaren Geräten zum Teil gewaltig. Mit diesem Foto-Tipp möchten wir Ihnen heute einen kleinen Leitfaden in die Hand geben und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade zur anstehenden Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mag sich der eine oder andere ein neues Fernsehgerät zulegen, um die Spiele in bestmöglicher Qualität zu genießen. Das Angebot der Flachbildfernseher ist riesig, die Preisunterschiede zu scheinbar vergleichbaren Geräten zum Teil gewaltig. Mit diesem Foto-Tipp möchten wir Ihnen heute einen kleinen Leitfaden in die Hand geben und auf bestimmte Eigenschaften der Geräte aufmerksam machen.<br />
<span id="more-972"></span><br />
<h3>LCD oder Plasma?</h3>
<h4>Plasma-Technik</h4>
<p>Das Wort „Plasma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gebilde“. Die Erzeugung von farbigem Licht beim Plasma-Schirm funktioniert grundsätzlich anders als beim LCD-Schirm. Jeder Bildpunkt besteht hier aus einer winzigen Kammer, in der ein Gasgemisch durch Anlegen einer Spannung zur Explosion gebracht wird. Dadurch entsteht ein Phosphorlicht, welches in seiner vorbestimmten Farbe (rot, grün oder blau) leuchtet.</p>
<p>Plasma-Bildschirme werden auf Grund ihrer Konstruktion nur in großen Fernsehern verwendet (ab 37 Zoll / 94 cm)</p>
<h5>Vorteile:</h5>
<ul>
<li>Die Farben von Plasmabildschirmen sind im Allgemeinen brillanter als bei LCD-Bildschirmen</li>
<li>Breiter Betrachtungswinkel</li>
<li>Sehr brillant bei abgedunkelten Räumen</li>
<li>Kurze Reaktionszeit</li>
</ul>
<h5>Nachteile:</h5>
<ul>
<li>Hoher Stromverbrauch</li>
<li>Wirkt pixelig bei näherem Betrachtungsabstand</li>
<li>Einbrenngefahr (Das heißt, wird ein Standbild oder das Logo einer Fernsehanstalt für längere Zeit wiedergegeben, so kann es sein, dass sich dieses einbrennt und als Schatten erhalten bleibt. Gefährlich wird es auch, wenn bei einem 16:9-Monitor im 4:3-Modus fern gesehen wird. Die dabei entstehenden schwarzen Balken links und rechts können sich einbrennen und bei einer Vollbildbetrachtung stören. Vor allem in den ersten 200 Betriebsstunden sollte man auf diese Gefahr achten). Auch wenn die Hersteller behaupten, dieses Problem im Griff zu haben, zeigt ein Test der Fachzeitschrift CT im Dezember 2009 ein anderes Ergebnis.</li>
<li>Etwas flauer in hellen Räumen (Umgebungslicht wird auf der Oberfläche der Glasfront und der darunterliegenden Phosphorschicht reflektiert)</li>
<li>In dunklen Bereichen kann ein leichtes Flirren entstehen, worauf manche Betrachter empfindlich reagieren.</li>
</ul>
<h4>LCD-Technik</h4>
<p>Die Abkürzung LCD bezeichnet einen Flüssigkristall-Bildschirm (Liquid Crystal Display).<br />
Eine starke Lichtquelle (Leuchtstoffröhren, sogenannte CCFLs oder  LED`s) beleuchtet von hinten den Monitor und erzeugt durch ein Flüssigkristall-Display das farbige Bild.</p>
<p>Wie schnell sich die Kristalle in dieser Flüssigkeit drehen und wieder zurück bewegen können, dass wird als Schaltzeit oder Reaktionszeit bezeichnet. Sie ist ein Maß für die Beurteilung eines Monitors in der Darstellung von schnellen Bewegungen. Es spielen aber noch andere Faktoren eine wichtige Rolle!</p>
<p>Man verwendet die sogenannte „Overdrive-Technik“ um die Kristalle schneller in die gewünschte Position zu bekommen. Dabei wird kurzfristig eine etwas höhere Spannung angelegt. Um die Kristalle wieder schnell in die Ursprungsstellung zu bringen, werden ständig neue Flüssigkeiten entwickelt um die Viskosität zu verbessern.</p>
<h5>Vorteile:</h5>
<ul>
<li>Brillant in hellen Räumen</li>
<li>Geringer Stromverbrauch</li>
</ul>
<h5>Nachteile:</h5>
<ul>
<li>Enger Betrachtungswinkel</li>
<li>Hintergrund-Beleuchtung</li>
</ul>
<p>Wie oben erwähnt, muss das Flüssigkristall-Display von hinten beleuchtet werden. Dazu kommen Kaltkathodenstrahler (CCFLs) oder LEDs zum Einsatz. Die CCFLs werden seitlich im Gehäuse angebracht und verteilen ihr Licht durch eine spezielle Reflektorfolie über den Bildschirm. Dadurch, dass die CCFLs eine runde Bauform mit einem gewissen Durchmesser haben, können diese Fernseher gegenüber der LED-Technik nicht ganz so flach gebaut werden. LCD-LED-Fernseher besitzen als Leuchtquelle LEDs. Diese werden, ähnlich wie bei den CCFLs, seitlich angebracht und verteilen ihr Licht über den ganzen Bildschirm. Das Beleuchten des Bildschirms von der Seite bezeichnet man als „Edge-Backlight“.</p>
<p>Durch die LED-Technik ist es allerdings auch möglich, die Beleuchtung vollflächig hinter den Bildschirm durch hunderte von LEDs anzubringen. Das hat enorme Vorteile: Bei der Wiedergabe eines Filmes können dunklere Bereiche eines Filmes besser dargestellt werden, in dem man die LEDs in diesem Bereich abdunkelt („Local Dimming“). Diese vollflächige Anbringung der LEDs macht ein Gerät natürlich teurer, aber auch besser. Marktforscher gehen davon aus, dass vollflächige LED-Displays die Zukunft sind und Edge-Backlight einen geringeren Anteil haben werden.</p>
<h3>Bewegungsunschärfe</h3>
<p>Das Hauptproblem aller LCD-Fernseher gegenüber den Plasma-Kollegen ist die Reaktionszeit. Schnelle Bewegungen sollen eben auch auf dem LCD-Schirm klar zu erkennen sein und sich nicht in Schlieren auflösen. Dieses Problem wird allerdings erfolgreich unter anderem durch die 100 Hz, bzw 200 Hz-Technik bekämpft.</p>
<h3>100 und 200 Hz-Technik</h3>
<p>Der Trick dabei ist, dass zum ausgestrahlten Bild Zwischenbilder vom Fernseher dazu gerechnet werden. Allerdings bringt es nichts, einfach ein Bild nur zu verdoppeln…</p>
<p>Es muss für jedes hinzugerechnete Bild die voraussichtliche Veränderung zum nächsten Bild errechnet und simuliert werden. Der Rechenaufwand dafür ist erheblich, das Ergebnis aber sehr gut. Hier unterscheiden sich die Fernseher enorm. Deshalb sollten Sie das Bild eines vermeintlichen Schnäppchens genauer unter die Lupe nehmen. Ein Film über einen träge dahin schwimmenden Fisch mit vielen schönen bunten Farben nutzt hier wenig zum Vergleichen. Schauen Sie sich unbedingt schnelle Kameraschwenks und schnelle Bewegungsabläufe an. Erwähnenswert ist folgendes: Je realistischer das errechnete Zwischenbild ist, umso mehr treten bewegte Objekte aus dem Hintergrund hervor. Dieser Effekt erinnert an Video-Produktionen von Daily-Soaps. In manchen TV-Geräten kann man diesen Effekt auf Kosten der Bewegungsschärfe einstellen.</p>
<p>Eine weitere Technik zum Vermeiden von Wischeffekten ist das Einfügen von Schwarzbildern.</p>
<h3>Anschlüsse</h3>
<p>Wie viel und welche Anschlüsse besitzt der Fernseher? Es sollten ausreichend HDMI-Anschlüsse (aktuell 1.4-Standard) für verschiedenste Zuspieler vorhanden sein. Eventuell ein USB-Anschluss für das Abspielen von Bildern, ein analoger Anschluss eines Laptops (S-Sub-Port) und eventuell ein Netzwerkanschluss oder WLAN-Zugang für das Internet. Beachten Sie auch die Fronteingänge, um problemlos kurzzeitig Geräte (z.B. Digital- oder Videokameras) von vorne anschließen zu können.<br />
Eventuell sollte der Fernseher mit einem „CI+“-Slot ausgestattet sein. Dies ermöglicht das Einstecken von speziellen Karten, die das Entschlüsseln von kostenpflichtigen Fernsehsendungen ermöglichen.</p>
<h3>Empfänger</h3>
<p>Welche eingebauten Empfänger besitzt der Fernseher? Ein analoger Kabelanschluss und das digitale Fernsehen über Antenne (DVB-T) besitzen fast alle. Allerdings ist das nicht unbedingt zeitgemäß, da sich noch längst nicht alle Sender an jedem Ort über DVB-T ansehen lassen (auf der Internetseite <a href="http://www.ueberallfernsehen.de">www.ueberallfernsehen.de</a> können Sie nachlesen, wo Sie überall nicht fernsehen können…). Viele wichtiger wären DVB-S Empfänger, die leider nicht zum Standard gehören. Der aktuelle, abwärtskompatible Standard ist DVB-S2.</p>
<p>In Zukunft wird es immer mehr kostenpflichtige Sender geben, die im hochauflösenden Format senden werden (HD-Fernsehen). Hierzu wurde der HD+-Standard des Satellitenbetreibers <a href="http://www.hd-plus.de">SES Astra</a> entwickelt. Eventuell sollte der neue Fernseher schon einen Receiver für diesen Standard besitzen.</p>
<p>Ist der Fernseher Internetfähig? Spielt das für Sie eine Rolle, lassen Sie sich die Bedienung zeigen. Leider gehen die Hersteller davon aus, dass kein Kunde eine Tastatur im Wohnzimmer haben möchte und gestalten die Bedienung nur über die Fernbedienung über speziell aufbereitete Internetseiten. Für diesen Anwendungszweck ist für Internetseiten der HbbTV-Standard entwickelt (Hybrid broadcast broadband TV) worden.</p>
<h3>Auflösung und Bildschirmdiagonale</h3>
<p>Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die Auflösung und die Größe des Displays. Da sich diese schön vergleichen lassen, verzichten wir hier auf eine detaillierte Erläuterung.</p>
<div id="tweetbutton972" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fworauf-sollte-ich-beim-kauf-eines-flachbildfernsehers-achten.html&amp;via=panodapter&amp;text=Worauf%20sollte%20ich%20beim%20Kauf%20eines%20Flachbildfernsehers%20achten%3F&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fworauf-sollte-ich-beim-kauf-eines-flachbildfernsehers-achten.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/worauf-sollte-ich-beim-kauf-eines-flachbildfernsehers-achten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Motiv-Programme / &#8220;Szene-Modus&#8221;</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/motiv-programme-szene-modus.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/motiv-programme-szene-modus.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtportrait]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Scene]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Szene-Modus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=152</guid>
		<description><![CDATA[Sowohl digitale Kompaktkameras, als auch viele digitale Spiegelreflexkameras besitzen neben der normalen Programm-Automatik noch spezielle, auf Situationen abgestimmte Motiv-Programme. Diese Automatiken werden meist als „Szene-Modus“ bezeichnet. In der analogen Fotografie gab es diese Programme auch schon, allerdings konnte hier die Kamera nur auf Belichtungszeit, Blende, Filmtransport und Autofocus-Betriebsart Einfluss nehmen, das meiste war mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl digitale Kompaktkameras, als auch viele digitale Spiegelreflexkameras besitzen neben der normalen Programm-Automatik noch spezielle, auf Situationen abgestimmte Motiv-Programme. Diese Automatiken werden meist als „Szene-Modus“ bezeichnet.</p>
<p>In der analogen Fotografie gab es diese Programme auch schon, allerdings konnte hier die Kamera nur auf Belichtungszeit, Blende, Filmtransport und Autofocus-Betriebsart Einfluss nehmen, das meiste war mit dem jeweilig verwendeten Film festgelegt. Bei digitalen Kameras ist das gravierend anders! Da jede digitale Kamera die Bilder gleich nach der Aufnahme bearbeitet (interne Datenverarbeitung), kann auf eine Vielzahl von Einstellungen automatisch Rücksicht genommen werden.</p>
<p>Bevor wir zur Auswahl von Szene-Programmen kommen, stellen wir zunächst die Punkte vor, auf die die Kamera Einfluss nehmen kann:<br />
<span id="more-152"></span></p>
<ul>
<li><strong>Blende</strong><br />
Sie bestimmt die Lichtmenge, die durch das Objektiv kommt. Ist die Blende klein, fällt wenig Licht durch, dafür muss im Gegenzug die Verschlusszeit länger sein. Der Vorteil einer kleinen Blende liegt darin, dass die Schärfentiefe größer ist.</li>
<li><strong>Verschlusszeit<br />
</strong>Diese bestimmt die Länge der Belichtungszeit. Ist die Zeit sehr kurz, können schnelle Bewegungen „eingefroren“ werden. Mit einer langen Verschlusszeit dagegen kann man eine Bewegung bewusst unscharf aufnehmen und so dem Bild mehr Dynamik geben.</li>
<li><strong>Weißabgleich</strong><br />
Damit wird die Lichtfarbe (Farbtemperatur) eingestellt. Im Normalfall steht der Weißabgleich auf Automatik („AWB“ – „Automatic White Balance“). Für bestimmte Motive ist es aber sinnvoll, den Weißabgleich manuell einzustellen, um zum Beispiel eine besondere Lichtstimmung zu erhalten.</li>
<li><strong>ISO-Einstellung<br />
</strong>Mit einer hohen ISO-Einstellung kann man selbst bei schwachem Licht oft noch gut fotografieren. Allerdings hat die hohe ISO-Einstellung den Nachteil, dass das Bild „körniger“ wirkt (hohes Bildrauschen). Umgekehrt ist bei einer niedrigen ISO-Einstellung die Bildqualität höher. Die meisten Nutzer digitaler Kameras haben die ISO-Einstellung auf Automatik stehen, das heißt, sie überlassen die Entscheidung der Kamera.</li>
<li><strong>Rauschfilter</strong><br />
Der Rauschfilter unterdrückt das durch die hohe ISO-Zahl entstehende Rauschen. Allerdings verliert das Bild dadurch an Schärfe. Bei manchen Programmen wird der Rauschfilter aktiviert. Sie erkennen das zum Teil daran, dass die Kamera zum Speichern des Bildes mehr Zeit benötigt.</li>
<li><strong>Farbsättigung<br />
</strong>Ob die Farben im Bild „knallig“ oder eher zurückhaltend sind, bestimmt die Einstellung der Farbsättigung.</li>
<li><strong>Kontrast<br />
</strong>Es gibt Motive, auf die sich ein hoher Kontrast positiv auswirkt, aber auch Motive, für die ein niedriger Kontrast sinnvoller ist.</li>
<li><strong>Schärfe<br />
</strong>Jede digitale Kamera schärft Bilder noch etwas nach. Je nach Motiv sollte das stärker (zum Beispiel Architektur) oder weniger stark (Portrait-Aufnahmen) sein.</li>
<li><strong>Belichtungskorrektur<br />
</strong>Bei Gegenlicht ist es wichtig, eine Belichtungskorrektur einzustellen, um eine Unterbelichtung zu vermeiden.</li>
<li><strong>Entfernung<br />
</strong>Um eine schnellere Auslösung bei digitalen Kompaktkameras zu erreichen, kann der Focus-Bereich eingeschränkt werden. Somit muss die Kamera die Entfernung nicht erst „suchen“.</li>
<li><strong>Blitz<br />
</strong>Ob mit Blitz oder ohne – es gibt viele Möglichkeiten, wie sich der Blitz zu bestimmten Motiven verhalten soll.</li>
</ul>
<h3>Motiv-Programme (Scene)</h3>
<p>Jeder Hersteller hat sein eigenes „Rezept“ dafür, wie er Bilder intern verarbeitet. Daher können die hier aufgeführten Beispiele nicht immer direkt auf die eigene Kamera übertragen werden. Sie geben aber einen guten Überblick darüber, was möglich ist. Möchten Sie die Kameraeinstellung lieber manuell vornehmen, dann lesen Sie im Folgenden, was es alles zu beachten gibt.</p>
<h3>Portrait</h3>
<p>In diesem Programm öffnet die Kamera die Blende möglichst weit, um den Hintergrund unscharf abzubilden. Außerdem wird der Kontrast und die Nachschärfung etwas zurückgenommen. Bei manchen Kameras gibt es zusätzlich noch einen „Schöne-Haut-Modus“. Dieser ermittelt im Bild das Gesicht und versucht den Hautton gleichmäßiger erscheinen zu lassen. Gegebenfalls werden allerdings auch Farben, die dem Hautton ähneln, mit verändert.</p>
<p>Die ISO-Einstellung wird auf einen niedrigen Wert eingestellt, um das Bildrauschen und dadurch einen unruhigen Hautton zu vermeiden.</p>
<p>Tipp: Fotografieren Sie Portrait-Aufnahmen möglichst im Tele und vermeiden Sie unbedingt das Weitwinkel. Im Telebereich wirken Portrait-Aufnahmen am natürlichsten und der Hintergrund wird am ehesten unscharf abgebildet.</p>
<h3>Nachtportrait-Modus</h3>
<p>Der Nachtportrait-Modus ist ein Langzeitblitz und vergleichbar mit der Einstellung „REAR“ oder „SLOW“ bei manchen Spiegelreflexkameras. Die Kamera schaltet den Blitz dazu, verwendet aber eine längere Verschlusszeit. Fotografieren Sie zum Beispiel eine Person bei Nacht und im Hintergrund befindet sich ein beleuchtetes Gebäude, dann wird die Person durch den Blitz ausgeleuchtet und das Gebäude durch die längere Belichtungszeit korrekt belichtet. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kamera auf einem Stativ steht oder zumindest abgelegt wird, um eine Verwacklung zu vermeiden. Manche Kameras stellen eine höhere ISO-Zahl ein und schalten den Rauschfilter zu.</p>
<p>Tipp: Dieses Programm ist auch hervorragend geeignet, wenn Sie in größeren Räumen (z.B. Museen, Kirchen) fotografieren und eine möglichst gleichmäßige Belichtung wünschen. Durch die längere Belichtungszeit wird das vorhandene Raumlicht besser genutzt und der Blitz hellt die Schattenbereiche auf. Allerdings darf sich nichts bewegen. Eventuell herumlaufende Menschen werden sonst unscharf abgebildet.</p>
<h3>Nachtaufnahme</h3>
<p>Auch hier verwendet die Kamera eine längere Verschlusszeit und eventuell eine höhere ISO-Zahl mit Rauschfilter. Viele Kameras stellen die Entfernung auf unendlich. Montieren Sie die Kamera auf jeden Fall auf ein Stativ!</p>
<h3>Strand / Schnee</h3>
<p>Dieses Programm gibt es als Kombination „Strand/Schnee“ oder auch als zwei getrennte Programme. Im Wesentlichen stellt es eine Gegenlichtkorrektur ein, was bei den meisten Kameras über das Symbol auch manuell ginge. Gibt es ein extra „Schnee-Programm“, dann nimmt dieses auf den Weißabgleich noch Rücksicht, um den Schnee möglichst weiß erscheinen zu lassen.</p>
<h3>Sonnenuntergang</h3>
<p>Dieses Programm stellt den Weißabgleich so ein, dass die intensiven Rottöne von Sonnenauf- und Untergängen bewahrt bleiben.</p>
<h3>Sport-Programm</h3>
<p>Zum Aufnehmen von schnell bewegten Objekten. Die Kamera versucht, eine möglichst kurze Belichtungszeit zu verwenden, um bewegte Objekte „einzufrieren“. Außerdem stellen viele Kameras auf Serienbild (viele Bilder in Folge wenn der Finger auf dem Auslöser bleibt) und kontinuierlichen Auto-Fokus um. Manche Kameras stellen die Entfernung auch auf unendlich (ca. 5 m und alles darüber hinaus) und schalten den Blitz aus.</p>
<div id="tweetbutton152" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fmotiv-programme-szene-modus.html&amp;via=panodapter&amp;text=Motiv-Programme%20%2F%20%26%238220%3BSzene-Modus%26%238221%3B&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fmotiv-programme-szene-modus.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/motiv-programme-szene-modus.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie gelingen Nachtaufnahmen immer?</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/wie-gelingen-nachaufnahmen-immer.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/wie-gelingen-nachaufnahmen-immer.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 12:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[beleuchtete Gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Kabelauslöser]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtaufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenlampe]]></category>
		<category><![CDATA[Uhr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=148</guid>
		<description><![CDATA[Kamera Zu empfehlen ist eine Kamera, die eine &#8220;B&#8221;-Einstellung (&#8220;bulb&#8221;) oder als längste Verschlusszeit mindestens 30 Sekunden hat und die Möglichkeit bietet, die Blende und die Verschlusszeit manuell einzustellen. Außerdem ist eine Anschlussmöglichkeit für einen Drahtauslöser bzw. einen elektrischen Fernauslöser vorteilhaft. Stativ Die Grundvoraussetzung für gelungene Nachtaufnahmen ist ein stabiles Stativ. Schnellkupplungs-Platten, die Sie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Kamera</h3>
<p>Zu empfehlen ist eine Kamera, die eine &#8220;B&#8221;-Einstellung (&#8220;bulb&#8221;) oder als längste Verschlusszeit mindestens 30 Sekunden hat und die Möglichkeit bietet, die Blende und die Verschlusszeit manuell einzustellen. Außerdem ist eine Anschlussmöglichkeit für einen Drahtauslöser bzw. einen elektrischen Fernauslöser vorteilhaft. <span id="more-148"></span></p>
<h3>Stativ</h3>
<p>Die Grundvoraussetzung für gelungene Nachtaufnahmen ist ein stabiles Stativ. Schnellkupplungs-Platten, die Sie auch nachträglich montieren können, ermöglichen ein rasches, unkompliziertes Auf- und Abbauen der Kamera.</p>
<h3>Kabelauslöser</h3>
<p>Bei längeren Belichtungszeiten kann es leicht passieren, dass sich beim Auslösen die Kamera bewegt und somit die Aufnahme verwackelt wird. Um das zu verhindern, gibt es Kabelauslöser, die man beide für sehr lange Verschlusszeiten auch arretieren kann.</p>
<p>Für einige Kameras gibt es auch einen Infrarot-Fernauslöser. Mit diesen können Sie zwar verwacklungsfrei auslösen, aber mit keinen längeren Verschlusszeiten fotografieren, als die Kamera vorgibt.</p>
<h3>Selbstauslöser</h3>
<p>Falls Ihre Kamera keinen Anschluss für einen Kabelauslöser bietet, können Sie auch mit dem Selbstauslöser verwacklungsfrei fotografieren. Das funktioniert aber nur bei Kameras mit der Möglichkeit, lange Belichtungszeiten einzustellen. Damit Sie nicht bei jeder Aufnahme 10 Sekunden warten müssen, kann man bei manchen Kameras den Selbstauslöser auch auf 2 Sekunden stellen.</p>
<h3>Taschenlampe</h3>
<p>Um Einstellungen an der Kamera vornehmen zu können, ist es immer sehr hilfreich, eine Taschenlampe in der Fototasche mitzuführen. Denken Sie daran, Sie wollen ja Nacht-Aufnahmen machen!</p>
<h3>Uhr</h3>
<p>Zum Messen der längeren Belichtungszeiten sollte eine (Stopp-) Uhr nicht fehlen.</p>
<p><strong>Einstellung an der Kamera:</strong></p>
<ol>
<li>Stellen Sie die „ISO-Einstellung“ (Empfindlichkeit) auf möglichst niedrigen Wert ein</li>
<li>Stellen Sie den „Weißabgleich“ (WB, White-Balance) manuell auf eine Vorgabe ein. Ihre Kamera bietet hier zur Auswahl „Glühlampe“, „Bewölkt“, „Schatten“ oder „Tageslicht“ an. Je nach Einstellung bekommen Sie kühlere Farben (Glühlampe) oder wärmere Farben (Schatten). Die Einstellung ist davon abhängig, wie Ihr Motiv beleuchtet ist. Oft sind Strahler von Gebäuden gelb eingefärbt, dann wirkt die Einstellung „Glühlampe“ natürlicher. Experimentieren Sie damit, letzten Endes ist es eine Frage des eigenen Geschmacks…</li>
<li> Schalten Sie, sofern vorhanden, die „Rauschunterdrückung“ ein (NR, Noise-Reduction). Das bewirkt allerdings auch eine längere Speicherzeit bei der Kamera, da die Bilder von der Kamera bearbeitet werden.</li>
<li>Stellen Sie die Belichtungsautomatik der Kamera auf „M“ (manuell) und wählen die entsprechenden Blenden und Verschlusszeiten. Die unten aufgeführte Tabelle gibt Ihnen einen Richtwert. Die Zeit-/Blenden-Kombinationen können aber – je nach Motiv – auch stark abweichen.</li>
</ol>
<p><strong>Und so gehen Sie vor:</strong></p>
<h3>Beleuchtete Gebäude</h3>
<p>Setzen Sie die Kamera auf ein Stativ, stellen Sie die Schärfe ein (Auto-Fokus am besten abschalten) und Zeit und Blende auf &#8220;Manuell&#8221;. Wählen Sie die passende Blende und Belichtungszeit und lösen Sie über den Kabelauslöser oder dem aus.</p>
<p>Welche Belichtungszeit notwendig ist, erfahren Sie in der nachstehenden Tabelle. Wenn Sie Blende 11 oder kleiner wählen, erscheinen punktförmige Lichtquellen (z.B. Glühlampen) als Stern.</p>
<h3>Feuerwerk</h3>
<p>Auch hier stellen Sie die Kamera auf ein Stativ und die Entfernung manuell auf unendlich. Nun warten Sie ab, bis die ersten Raketen aufsteigen und wählen dann die entsprechende Brennweite. Da die Belichtungszeit allein von der Anzahl der explodierenden Raketen abhängt, können Sie keine feste Zeit vorgeben. Sie stellen die Belichtungszeit auf &#8220;B&#8221;, öffnen den Verschluss und belichten ca. 2 bis 3 Raketen auf eine Aufnahme. Mehr Raketen würden sich überlappen und damit eine Überbelichtung erzeugen.</p>
<p>Sollte die Verarbeitung der Bilder in der Kamera zu lange dauern und Sie so nicht schnell genug Bilder machen können, schalten Sie die „Rauschunterdrückung“ aus.</p>
<p>Die folgende Belichtungszeiten-Tabelle bezieht sich auf die ISO 100-Einstellung bei der Digitalkamera. Sie können ablesen, welche Belichtungszeit und Blende Sie in etwa wählen sollten.</p>
<p>Die ganzen Sekunden werden mit &#8221; angegeben (wie bei den meisten Kameras), die Teilsekunden mit 1/.</p>

<table id="wp-table-reloaded-id-10-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-10">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Motiv</th><th class="column-2">Blende 5,6</th><th class="column-3">Blende 8</th><th class="column-4">Blende 11</th>
	</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">Leuchtreklame</td><td class="column-2">1/8</td><td class="column-3">1/4</td><td class="column-4">1/2</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">Beleuchtete Straßen</td><td class="column-2">1/4</td><td class="column-3">1/2</td><td class="column-4">1''</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1">Flutlicht</td><td class="column-2">1/8</td><td class="column-3">1/4</td><td class="column-4">1/2</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">Angestrahlte Gebäude</td><td class="column-2">15''</td><td class="column-3">30''</td><td class="column-4">60''</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1">Eine Stadt (aus der Höhe)</td><td class="column-2">90''</td><td class="column-3">180''</td><td class="column-4">360''</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">Höhenfeuerwerk (professionell)</td><td class="column-2"></td><td class="column-3"></td><td class="column-4">2 – 3 Raketen</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1">“Kleines” Feuerwerk (privat)</td><td class="column-2"></td><td class="column-3">2 – 3 Raketen</td><td class="column-4"></td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<p>Bitte beachten Sie:</p>
<ul>
<li>Bei ISO 50 müssten Sie die doppelte Belichtungszeit wählen, bei ISO 200 die halbe Belichtungszeit.</li>
<li>Wir empfehlen, grundsätzlich mindestens 3 Aufnahmen pro Motiv zu machen:<br />
Ein Bild laut Tabelle, das zweite eine Stufe kürzer und das dritte eine Stufe länger (Feuerwerk ausgenommen).Ein Beispiel: Sie möchten ein angestrahltes Gebäude bei Blende 11 fotografieren. So belichten Sie nacheinander mit 60 Sekunden, mit 30 Sekunden und mit 120 Sekunden.</li>
</ul>
<p>Die Tabelle stellt nur Richtwerte dar, die auf den Erfahrungen des Autors beruhen. Sie kann naturgemäß nicht für jede Aufnahme-Situation und jede Kamera gelten…</p>
<div style="background:#ddd;border:1px solid #ccc;padding:10px;"><img alt="pdf" title="pdf" class="download-icon" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/download-monitor/img/filetype_icons/document-pdf.png" /> <a href="http://blog.panodapter.com/downloads/Foto-Tipp_Nachtaufnahmen.pdf" title="Fototipp Nachtaufnahmen"herunterladen (Gr&ouml;ße: 68.82 kB">Diesen Fototipp als PDF herunterladen</a> </div>
<div id="tweetbutton148" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwie-gelingen-nachaufnahmen-immer.html&amp;via=panodapter&amp;text=Wie%20gelingen%20Nachtaufnahmen%20immer%3F&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwie-gelingen-nachaufnahmen-immer.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/wie-gelingen-nachaufnahmen-immer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welcher Beamer ist der Richtige für mich?</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/welcher-beamer-oder-videoprojektor-ist-der-richtige.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/welcher-beamer-oder-videoprojektor-ist-der-richtige.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sonntag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Beamer]]></category>
		<category><![CDATA[Bildhelligkeit]]></category>
		<category><![CDATA[DLP]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrast]]></category>
		<category><![CDATA[LCD]]></category>
		<category><![CDATA[LCOS]]></category>
		<category><![CDATA[Regenbogeneffekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=144</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Tipp erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Beamer kaufen möchten. Damit Sie den für sich geeigneten Beamer finden, sollten Sie sich Gedanken machen, wozu Sie ihn benötigen. Es gibt Beamer für verschiedene Einsatzgebiete, aber auch Universalgeräte, die dann von jedem ein bisschen können. Bevor es gleich losgeht, vorab noch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Tipp erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Beamer kaufen möchten.</p>
<p>Damit Sie den für sich geeigneten Beamer finden, sollten Sie sich Gedanken machen, wozu Sie ihn benötigen. Es gibt Beamer für verschiedene Einsatzgebiete, aber auch Universalgeräte, die dann von jedem ein bisschen können.</p>
<p>Bevor es gleich losgeht, vorab noch ein paar Erklärungen zu grundlegenden Begriffen, die Ihnen rund um den Beamer immer wieder begegnen.</p>
<p><span id="more-144"></span></p>
<h3>Auflösung</h3>
<p>Die Auflösung gibt an, wie fein das Bild des Beamers dargestellt wird. Dabei hat jeder Beamer eine feste Auflösung, die mit der des PCs übereinstimmen sollte, um ein sauberes Bild zu bekommen. Die Auflösung wird in Bildpunkten (Pixel) für die horizontale und vertikale Breite des Bildes angegeben. Je nach Einsatzgebiet ist eine andere Auflösung notwendig. Bei der Auflösung gibt es verschiedene Formate. Das 4:3-Format liefert SVGA (800&#215;600), sowie XGA (1024&#215;768), während das 16:9-Format Auflösungen wie 848&#215;480, 964&#215;544, 1024&#215;576, 1280&#215;720 bis hin zu 1920&#215;1080 bietet. Je nach Einsatzgebiet ist es sinnvoll, einen Beamer mit der passenden Auflösung zu wählen.</p>
<h3>Bildhelligkeit</h3>
<p>Die Bildhelligkeit wird in ANSI Lumen angegeben. Je größer der Wert Lumen ist, desto heller ist das Bild. (Als Vergleich: Eine 100W Glühlampe strahlt mit 1400 Lumen.) Für Präsentationen ist ein Beamer mit hoher Lumenzahl erforderlich, während für Filme (Heimkino) ein Beamer mit &lt;1000 Lumen ausreichend ist.</p>
<h3>Kontrastumfang</h3>
<p>Der Kontrastumfang gibt das Verhältnis zwischen hellen und dunklen Bereichen im Bild an. Ein höherer Kontrastwert sorgt für ein plastischeres Bild.</p>
<h3>Regenbogeneffekt</h3>
<p>So bezeichnet man den Effekt, der auftritt, wenn das Bild eines Beamers über ein Farbrad übertragen wird, bei dem die Farben nicht gleichzeitig, sondern nacheinander dargestellt werden. Bei schnellen Augenbewegungen treffen die Grundfarben im Auge nicht mehr an derselben Stelle auf, sodass an hellen Stellen im Bild der Eindruck eines Regenbogens entstehen kann. Bei DLP-Beamer wird dieser Effekt nur verringert, wenn ein schnelleres Farbrad oder mehr Bildelemente verwendet werden. LCD-Beamer betrifft dieses Problem nicht.</p>
<h3>Schwarzwert</h3>
<p>Der Schwarzwert gibt an, wie dunkel das Schwarz eines Bildes dargestellt werden kann. Aufgrund des technischen Aufbaus ist es jedoch nicht möglich, eine völlige Dunkelheit zu erreichen. Ein guter Schwarzwert ist ein möglichst geringer Wert, ein hoher Kontrastumfang spielt dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p>Momentan sind auf dem Markt verschiedene Systeme vertreten. Nachfolgend werden die wichtigsten erklärt.</p>
<h3>LCD-Beamer</h3>
<p>Flüssigkristall-Beamer (LCD) funktionieren im Prinzip wie Diaprojektoren. Jedoch besitzen sie anstelle eines Dias kleine, lichtdurchlässige Flüssigkristallelemente. Besonders hochwertige Geräte verwenden pro Grundfarbe (rot, grün und blau) eines dieser LCD-Elemente (3-LCD-Beamer). Bei preiswerteren Geräten werden die Grundfarben nebeneinander mit je einem Element dargestellt. Dadurch erscheint die Darstellung etwas gröber.</p>
<p>Das Bild wird über ein speziell angeordnetes, halbdurchlässiges und feststehendes Spiegelsystem zu einem Bild zusammengefügt. Diese Systeme sind zwar preiswert, leicht einzustellen und bieten eine gute Darstellung von Text und Grafiken, andererseits kann die sich scharf abzeichnende Pixelstruktur ungewohnt bis störend wirken. Auch neigen diese Systeme zum Einbrennen der hellen Stellen eines Bildes, wenn dieses länger dargestellt wird. Die Lampen halten in der Regel 2000 Betriebsstunden, wobei Ersatzlampen rund 400,- € kosten. Bei Filmen kann ein Nachzieh-Effekt beobachtet werden, da die Flüssigkristallelemente träge reagieren.</p>
<h3>DLP-Beamer</h3>
<p>Im Gegensatz zu LCD-Beamer kommt im DLP-Beamer (Digital Light Processing) ein Chip zum Einsatz, auf dem sich für jeden einzelnen Bildpunkt ein winziger, durch einen elektrischen Impuls kippbarer Spiegel befindet. Dieser Chip nennt sich „Digital Micromirror Device“ und wurde von Texas Instruments erfunden. Zur Veranschaulichung stellen Sie sich auf Ihrem Daumennagel hunderttausende kleine Spiegel vor. Die Spiegelgröße liegt dabei bei ca. 14 µm.</p>
<p>Die Bilderzeugung erfolgt durch das gezielte Ansteuern der Kippspiegel, sodass das Licht entweder in Richtung der Projektionsoptik geleitet oder abgelenkt wird. Weil diese Art der Bilderzeugung nur die zwei Zustände &#8220;an&#8221; oder &#8220;aus&#8221; kennt, werden Helligkeitsabstufungen durch entsprechend schnelles Pulsieren erreicht. Die meisten Geräte verwenden ein schnell rotierendes Farbrad, wobei nacheinander alle drei Grundfarben auf die Leinwand projiziert werden. Bei professionellen DLP-Beamer kommt je ein Bildwandler-Chip pro Grundfarbe (rot, grün und blau) zum Einsatz. Durch die Funktionsweise gibt es bei DLP-Beamer kein Einbrennen und keine Nachzieh-Effekte, auch ist der Kontrast durch das tiefere Schwarz höher. Allerdings sorgen das Farbrad und der Lüfter für eine nicht zu unterschätzende Geräuschentwicklung. Auch kann es bei der Darstellung einzelner Grautöne zu sichtbarem Flimmern oder sogar zu einem Regenbogeneffekt  kommen. Außerdem haben DLP-Beamer Probleme bei der Darstellung von reinen Farben, wie grün oder rot.</p>
<h3>LCOS-Beamer</h3>
<p>LCOS Beamer (Liquid Crystal on Silicon) sind eine Kreuzung zwischen LCD- und DLP-Beamer. Das bedeutet, dass sie wie LCD-Geräte pro Grundfarbe ein Bildelement verwenden, das Bild aber wie DLP-Beamer über ein kippbares  Spiegelsystem auf die Leinwand strahlen. Der Vorteil dieser Technik ist die nicht sichtbare Pixelstruktur. Ebenso wie bei dem DLP-Beamer kann bei diesem System der Regenbogeneffekt auftreten. Bedingt durch die Konstruktionsweise sind hier sehr kompakte Geräte möglich. LCOS-Beamer bieten sehr scharfe Bilder, es kann jedoch, wie bei LCD-Beamer, ein leichtes Nachziehen bei Filmen auftreten. Auch der Einbrenneffekt ist vorhanden.</p>
<h3>Anwendungsgebiete</h3>
<h4>Heimkino</h4>
<p>Wenn Sie einen Beamer zur Videovorführung suchen, achten Sie darauf, dass er das 16:9-Format unterstützt. Auch sollte er einen hohen Kontrastumfang haben, damit dem abendlichen Filmgenuss nichts im Wege steht. Viele DLP-Beamer haben ein sehr großes Kontrastverhältnis von bis zu 4000:1. Für das Heimkino optimierte LCD-Beamer erreichen Spitzenwerte von 6000:1. Damit schwarze Stellen auch richtig schwarz werden, sollte der Beamer einen niedrigen Schwarzwert besitzen. Die Farben wirken dadurch deutlich natürlicher. Die Helligkeit spielt hier nicht die entscheidende Rolle, da Sie den Raum normalerweise abdunkeln werden. Die Auflösung richtet sich nach Ihrer Bildquelle: Für den einfachen Fernsehersatz würde eine SVGA-Auflöung (800&#215;600) ausreichen, aber für hochauflösende Videofilme sollte es schon mehr sein.</p>
<h4>Präsentation von Grafiken (z.B. PowerPoint)</h4>
<p>Für eine Präsentation ist es wichtig, dass der Beamer eine hohe Helligkeit besitzt, da Sie für gewöhnlich einen Raum nicht komplett abdunkeln werden. Die Auflösung sollte nur im Notfall SVGA (800&#215;600) sein, ideal ist XGA (1024&#215;768).</p>
<h4>Diashow</h4>
<p>Möchten Sie Ihre Bilder präsentieren, sollten Sie eher zu einem Beamer in SXGA+-Auflösung (1400&#215;1050) greifen. Bei Beamer mit XGA-Auflösung (1024&#215;768) können Sie unter Umständen einzelne Pixel erkennen, wenn der Betrachtungsabstand nicht mindestens doppelt so groß wie die Bilddiagonale ist. Besser ist es daher, einen Beamer in SXGA+-Auflösung oder höher zu verwenden. Sie können dadurch nicht nur näher an die Leinwand rücken, sondern sehen auch mehr Bilddetails. Ist hier die Entfernung größer als die einfache Bilddiagonale, fällt im Vergleich zu analogen Diaprojektoren kein Unterschied in der Bildqualität auf.</p>
<h3>Allgemeine Tipps</h3>
<h4>Lampen</h4>
<p>Momentan sind Beamerlampen noch recht teuer. Der Preis liegt bei rund 400 €. Dabei geben die Hersteller eine mittlere Lampenlaufzeit von ca. 2000 Stunden an. Das bedeutet, dass die Hälfte aller Lampen nach dieser Zeit schon defekt ist oder nur noch halb so hell leuchten. Um die Lampenlaufzeit zu verlängern, können Sie einen lampenschonenden Eco-Modus verwenden. Dieser reduziert die Helligkeit um ca. 20%, während sich die Lebensdauer dadurch deutlich erhöhen lässt.</p>
<h4>Lüfter</h4>
<p>Achten Sie darauf, dass Sie nach dem Abschalten des Beamers den Netzstecker erst ziehen, wenn sich der Lüfter ausgeschaltet hat!</p>
<p>Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftfilter des Lüfters! Dieser ist leicht auszubauen und muss häufig gereinigt werden. Nur dann ist eine optimale Kühlung gewährleistet.</p>
<h4>Übertragung zum Beamer</h4>
<p>Möchten Sie ihren Beamer an den PC anschließen, können Sie die VGA- oder DVI-Schnittstelle benutzen. Die bessere Lösung ist hierbei DVI, da die Daten digital übertragen werden und nicht, wie bei VGA in analoge Signale umkodiert werden müssen.</p>
<p>Haben Sie aber vor, einen DVD-Player anzuschließen, benutzen Sie für die bestmögliche Übertragung den YUV-Anschluss (analoger Komponenten-Anschluss). Dazu benötigen Sie ein spezielles Kabel, welches an beiden Enden je drei Cinch-Stecker (rot, grün und blau) hat. Für die zweitbeste Möglichkeit benutzen Sie – soweit vorhanden – den S-Video-Anschluss. Die letzte Möglichkeit, die sehr viele Geräte bieten, ist der Anschluss über den Composite-Anschluss (jeweils ein gelber Cinch-Stecker pro Seite). Dies ist aber zugleich auch der schlechteste Weg und Sie sollten ihn nur benutzen, wenn Sie keine andere Anschlussmöglichkeit haben.</p>
<h4>Hinweise zur Aufstellung</h4>
<p>Wie auch in der Fotografie bekannt, vergrößert ein Zoom-Objektiv das darstellbare Bild. Einige Beamer bieten auch diese Möglichkeit. Dabei wird die Vergrößerung als Verhältnis angegeben. Ein Verhältnis von 1:2:1 vergrößert das Bild um 20%, während 1:5:1 das Bild um 50% vergrößert.</p>
<p>Wenn Sie den Beamer auf eine Leinwand richten, kann es vorkommen, dass eine perspektivische Verzerrung auftritt. Dies kann bei den meisten Beamern durch eine elektronische Trapezentzerrung ausgeglichen werden. Diese Umrechnung erfolgt aber auf Kosten der Bildqualität, sodass Sie hier Systeme mit optischer Entzerrung (Lens Shift) vorziehen sollten.</p>
<div style="background:#ddd;border:1px solid #ccc;padding:10px;"><img alt="pdf" title="pdf" class="download-icon" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/download-monitor/img/filetype_icons/document-pdf.png" /> <a href="http://blog.panodapter.com/downloads/Foto-Tipp_Kaufberatung_Beamer.pdf" title="Fototipp Beamer"herunterladen (Gr&ouml;ße: 59.82 kB">Diesen Fototipp als PDF herunterladen</a> </div>
<div id="tweetbutton144" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwelcher-beamer-oder-videoprojektor-ist-der-richtige.html&amp;via=panodapter&amp;text=Welcher%20Beamer%20ist%20der%20Richtige%20f%C3%BCr%20mich%3F&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwelcher-beamer-oder-videoprojektor-ist-der-richtige.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/welcher-beamer-oder-videoprojektor-ist-der-richtige.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Reinigung der Fotoausrüstung</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/die-reinigung-der-fotoausruestung.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/die-reinigung-der-fotoausruestung.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Display]]></category>
		<category><![CDATA[Gehäuse]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>
		<category><![CDATA[nass]]></category>
		<category><![CDATA[Reinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[trocken]]></category>
		<category><![CDATA[zubehör]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=138</guid>
		<description><![CDATA[Zur Pflege Ihrer wertvollen Fotoausrüstung gehört eine regelmäßige Reinigung unbedingt dazu. In diesem Foto-Tipp stellen wir Ihnen einige Verfahren und Produkte vor. Wir unterscheiden die Reinigung von Objektiv, Gehäuse, Display und Sensor. Objektiv Haben Sie eine Spiegelreflexkamera, so sollte grundsätzlich Ihr Objektiv mit einem hochvergüteten UV-Filter geschützt sein. Dieser bleibt auf dem Objektiv und verhindert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Pflege Ihrer wertvollen Fotoausrüstung gehört eine regelmäßige Reinigung unbedingt dazu. In diesem Foto-Tipp stellen wir Ihnen einige Verfahren und Produkte vor. Wir unterscheiden die Reinigung von Objektiv, Gehäuse, Display und Sensor.<br />
<span id="more-138"></span></p>
<h3>Objektiv</h3>
<p>Haben Sie eine Spiegelreflexkamera, so sollte grundsätzlich Ihr Objektiv mit einem hochvergüteten UV-Filter geschützt sein. Dieser bleibt auf dem Objektiv und verhindert Kratzer auf der Frontlinse. Natürlich muss er auch gereinigt werden.</p>
<p>Das wichtigste Reinigungsmittel, welches immer in der Fototasche mitgeführt werden sollte, ist das Mikrofasertuch. Es nimmt Staub und Fett hervorragend auf und ist schnell ausgepackt. Sollte sich allerdings feiner Sand, Staub oder Salz auf dem Objektiv befinden, ist ein Staubpinsel mit Blasebalg wichtig. Würden Sie nur mit dem Mikrofasertuch reinigen, könnten durch den Sand feine Kratzer auf der Frontlinse entstehen. Die Staubpinsel gibt es in verschiedenen Größen. Berühren Sie niemals die feinen Härchen des Pinsels mit der Hautoberfläche! Es würde Fett am Pinsel haften bleiben und das würden Sie dann auf das Objektiv übertragen.</p>
<p>In ganz hartnäckigen Fällen gibt es noch Flüssigkeiten zum Reinigen. Diese haben die Eigenschaft, dass sie die Vergütung der Glasoberfläche nicht angreifen und rückstandsfrei verdunsten. Damit löst man sehr schnell hartnäckigen Schmutz wie Fett, Getränkespritzer oder Salzablagerungen von Meeresluft.</p>
<p>Achten Sie gerade bei Kompaktkameras peinlich genau darauf, dass das Objektiv nicht verschmutzt ist! Kompaktkameras reagieren auf Fingerabdrücke, Staub oder ähnliches auf dem Objektiv sehr empfindlich. Man sieht diese Verschmutzungen sehr schnell als „Weichzeichner“ auf den Bildern oder als Streifen, die von Lichtquellen ausgehen.</p>
<h3>Gehäuse und Display</h3>
<p>Auch Gehäuse und Display können Sie vorbeugend schützen. Für das Display gibt es Schutzfolien, die Kratzer verhindern. Oft passiert es, dass man die Kamera schnell ohne Tasche in die Jackentasche steckt. Befinden sich darin noch Schlüssel, Handy, Kugelschreiber oder ähnliches, ist das Display Ihrer Kamera schnell verkratzt. Eine Schutzfolie für das Display ist ein „Muss“ und sollte gleich beim Kauf der Kamera angebracht werden.</p>
<p>Für die Spiegelreflexkamera gibt es, neben den üblichen Taschen, eine Art „Gummihaut“ die über das Gehäuse der Kamera gestülpt wird. Die Kamera bleibt natürlich voll bedienbar, da dieses Gummigehäuse (Camera Armor) wie eine zweite Haut an den jeweiligen Kameratyp angepasst ist. Der Camera Armor ist ideal für Fotografen, die die Kamera nicht immer in eine Tasche stecken können, bzw. in feuchten oder staubigen Umgebungen fotografieren. Auch leichte Stöße werden von diesem „Gehäuse“ gut abgefangen.</p>
<p>Zum Reinigen des Kamera-Gehäuses und des Displays verwenden Sie ein Mikrofasertuch und eine spezielle Reinigungsflüssigkeit. Diese Flüssigkeit greift keinen Kunststoff an oder bleicht Gummibeschichtungen nicht aus.</p>
<div class="hinweis"><strong>Unser Tipp:</strong><br/>Verwenden Sie ein Mikrofasertuch für das Objektiv und ein anderes Mikrofasertuch für das Gehäuse &#8211; zur besseren Unterscheidung in zwei verschiedenen Farben. Da das Display der Kamera am häufigsten durch die Berührung mit der Nase fettig ist, muss das Tuch dafür am meisten aufnehmen. So verschmieren Sie auch nicht versehentlich die Frontlinse.</div>
<h3>Sensorreinigung</h3>
<p>Als die ersten digitalen Spiegelreflex-Kameras auf den Markt kamen, tauchte schnell das Problem mit einem verschmutzten Aufnahmesensor auf. Lag früher ein Staubpartikel auf dem Film, so war das mit dem Weitertransport des Films schnell behoben. Bei den digitalen Kameras ist es aber nicht so…</p>
<div class="hinweis"><strong>Bedenken Sie:</strong><br/>Haben Sie eine digitale Spiegelreflexkamera mit 12 Mio. Pixel (4288 x 2848) und auf diesen Aufnahmesensor liegt ein Staubfussel von 1,5 mm Länge, so deckt dieser Partikel ca. 270 Pixel ab und wäre auf einem 10&#215;15-Abzug fasst 1 cm lang!</div>
<p>Die Hersteller haben sich natürlich auch Gedanken über dieses Problem gemacht und bieten mehrer Lösungen an. Zum einen wird ein Schutzfilter unmittelbar vor dem Sensor (oder auch der ganze Sensor), zum Vibrieren gebracht und schüttelt damit den Staub ab. Zum anderen wird der Luftzug des Spiegels genutzt, um Staub vom Sensor zu blasen. Auch wird bei der Auswahl der verwendeten Materialien im Spiegelkasten darauf geachtet, dass diese eine möglichst geringe Abnutzung haben und dadurch keine „selbst produzierte“ Staubpartikel entstehen. Eine hundertprozentige Lösung gibt es aber nicht…</p>
<p>Die Staubpartikel sind je nach eingestellter Blende unterschiedlich stark zu sehen. Fotografieren Sie mit großer Blende (z.B. 4,0) so sind sie fasst nicht zu erkennen. Schließen Sie die Blende (z.B. 22), sind sie scharf und eindeutig abgebildet.</p>
<p>Um einen Test zu machen, ob und wo sich der Staub auf dem Sensor befindet, gehen Sie folgendermaßen vor: Stellen Sie die Kamera auf  „Manuell“ (M), stellen Sie eine lange Verschlusszeit ein (z.B. 1 Sekunde) und die kleinste Blende (z.B. 22). Halten Sie die Kamera auf eine homogene Fläche (z.B. Himmel) und lösen Sie aus. Betrachten Sie dann das Bild unter starker Vergrößerung auf dem Computerbildschirm.</p>
<p>Zur Reinigung des Sensors gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich unterscheidet man die der trockenen und der nassen Reinigung.</p>
<h4>Trockene Reinigung</h4>
<p>Von GreenClean (Dörr) gibt es eine Art Druckluftspray, welches allerdings nicht sprüht, sondern saugt. Damit saugt man die Partikel ab. Verwenden Sie auf gar keinen Fall die üblichen Druckluftsprays! Diese versprühen zum Teil das Druckluftgas in flüssiger Form und hinterlassen auf Ihrem Sensor Rückstände.</p>
<p>Eine interessante und wirkungsvolle Reinigungshilfe ist der batteriebetriebene Arctic Butterfly Sensorpinsel von Visible Dust. Das ist ein Pinsel, dessen feinen Härchen vor der Benutzung zum Rotieren gebracht werden. Dabei laden sich die Härchen statisch auf. Anschließend fährt man mit dem Pinsel über den Aufnahmesensor, die Staubpartikel werden vom Pinsel damit aufgenommen. Auch hier gilt: Niemals die Härchen mit etwas anderem als dem Sensor in Kontakt bringen!</p>
<h4>Nasse Reinigung</h4>
<p>Für die Nassreinigung gibt es fusselfreie Reinigungsstäbchen, so genannte „Swaps“. Diese werden mit einer Sensor-Reinigungsflüssigkeit getränkt und über den Aufnahmesensor gestreift. Der Swap sollte dabei die Breite des Sensors besitzen, daher gibt es ihn in verschiedenen Größen.<br />
Die Reinigungsstäbchen werden auch in Verbindung mit einer speziellen beleuchteten Lupe angeboten.</p>
<p>Ob Sie nass oder trocken reinigen, bitte beachten Sie folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Um an den Sensor heranzukommen, gibt es einen Menüpunkt in Ihrer Kamera, der es ermöglicht, den Spiegel hochzuklappen und den Verschluss zu öffnen. Dabei verbraucht Ihre Kamera viel Strom. Achten Sie deshalb auf voll geladene Akkus, bevor Sie mit der Reinigung beginnen!</li>
<li>Gehen Sie mit äußerster Vorsicht vor! Der Sensor ist das Herzstück Ihrer Kamera und darf keinesfalls mit nicht geeigneten Gegenständen berührt werden.</li>
<li>Pusten Sie keinesfalls mit dem Mund auf den Sensor! Es würde Speichel auf den Sensor kommen und Rückstände hinterlassen. Achten Sie darauf, dass während der Reinigung keine Atemluft in die Kamera gelangt.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie sich unsicher sind, überlassen Sie das Reinigen Ihrem Fotohändler. Auch bieten manche Hersteller während der Garantiezeit kostenlose oder günstige Reinigungen an.</p>
<div id="tweetbutton138" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fdie-reinigung-der-fotoausruestung.html&amp;via=panodapter&amp;text=Die%20Reinigung%20der%20Fotoausr%C3%BCstung&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fdie-reinigung-der-fotoausruestung.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/die-reinigung-der-fotoausruestung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fotografieren im Fußballstadion</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/fotografieren-im-fussballstadion.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/fotografieren-im-fussballstadion.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 11:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[fussball-wm]]></category>
		<category><![CDATA[Mitzieheffekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=155</guid>
		<description><![CDATA[  Fotografieren im Fußballstadion   Nicht erst seit der Fußball-WM nimmt man gerne seine Kamera mit ins Fußballstadion um auch eigenen Erinnerungsfotos von großen Spielen und Spielern zu machen. Wird allerdings die Kamera mit der Grundeinstellung im Vollautomatikmodus verwendet, ist das Ergebnis enttäuschend…   Zunächst einmal gilt es, die Kamera ins Fußballstadion hinein zu bekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><a name="_Toc119313228"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-font-kerning: 14.0pt;">Fotografieren im Fußballstadion</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Nicht erst seit der Fußball-WM nimmt man gerne seine Kamera mit ins Fußballstadion um auch eigenen Erinnerungsfotos von großen Spielen und Spielern zu machen. Wird allerdings die Kamera mit der Grundeinstellung im Vollautomatikmodus verwendet, ist das Ergebnis enttäuschend…</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p><span id="more-155"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Zunächst einmal gilt es, die Kamera ins Fußballstadion hinein zu bekommen. Im Allgemeinen hat man mit einer Kompaktkamera damit keine Schwierigkeiten. Anders sieht es bei Spiegelreflexkameras aus… Die Veranstalter fürchten, dass Sie die gemachten Bilder professionell vermarkten möchten und somit die Lizenzgebühren umgehen. Daher sind die Kontrolleure angehalten, professionell wirkende Kameras den Zuschauern für die Dauer des Spieles zu entziehen. Was eine „professionell wirkende Kamera“ ist, bleibt im Ermessungsspielraum des Kontrolleurs.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Eine Reflexkamera ohne Objektiv sieht sicher wenig professionell aus, eventuell hat ja ein Bekannter ein passendes Objektiv in seiner Tasche…</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;">Zu den Einstellungen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Möchten Sie vom Zuschauerrang das Geschehen auf dem Platz fotografieren, ist das mit einer Kompaktkamera zwar nur begrenzt möglich, aber einen Versuch auf jeden Fall wert.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">1.) Blitz ausschalten</span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><br />
<span style="font-size: small;">Sie kennen sicher die Stadionaufnahmen im Fernsehen, wo es zu Hunderten von den Rängen blitzt… Das ist natürlich Unsinn, kein Blitz kann ein Stadion ausleuchten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Daher gilt: Blitz aus! Folgendes Symbol steht<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>hierfür:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">2.) Hohe ISO-Zahl</span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><br />
<span style="font-size: small;">Da Sie mit möglichst kurzen Verschlusszeiten fotografieren müssen, um Verwacklungen auf Grund von Bewegungen der Kamera und Bewegungen des Spielers zu vermeiden, stellen Sie einen hohen ISO-Wert ein. Im Zweifel den höchsten. Das hat zwar die Folge, dass ein so genanntes „Bildrauschen“ entsteht, aber ein verwackeltes Bild nutzt einem noch weniger.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">3.) Entfernung auf Unendlich</span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><br />
<span style="font-size: small;">Da sich Ihre Motive mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter weg als 20 Meter befinden, stellen Sie die Entfernung auf Unendlich. Folgende Symbole gelten hierfür:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border: #ece9d8;">
<div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 48pt; font-family: Arial;">∞</span></strong></p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">oder </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Sie vermeiden so, dass die Kamera die Schärfe lang sucht und haben dadurch eine schnellere Auslösegeschwindigkeit.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Nicht zu verwechseln ist das Bergsymbol mit dem Landschaftsprogramm der Kamera! In den so genannten „Scene“- oder „Best-Shot“- Programmen gibt es ein ähnliches Symbol. Dahinter steckt aber ein Programm, das längere Verschlusszeiten bewirkt und das wäre für unser Vorhaben falsch.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Bei Spiegelreflexkameras können Sie auch den Auto-Fokus auf „AF-C“ stellen. Das ist eine kontinuierliche Scharfstellung, solange der Auslöser gedrückt bleibt. Eine Auslösung ist dann immer möglich.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">4.) Bildfolge auf „Serie“ stellen</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Da Sie ja im digitalen Zeitalter ruhig ein paar mehr Bilder machen können, ist es zu empfehlen, die Bildfolge auf „Serie“ („C“) zu stellen. Folgendes Symbol gilt hier:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">5.) Bildstabilisator einschalten</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Schalten Sie unbedingt den Bildstabilisator ein, falls vorhanden! Eine echte Hilfe ist allerdings nur der optische und der CCD-Shift-Stabilisator. Der digitale oder elektronische Bildstabilisator bietet keinen Vorteil.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">6.) Bei Spiegelreflexkameras: Zeitautomatik</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Für die kürzest mögliche Verschlusszeit bei einer Reflexkamera stellen Sie die Zeitautomatik ein (abgekürzt durch „A“ oder „Av“). Jetzt wählen Sie die größtmögliche Blende (kleinste Zahl), dadurch ergibt sich zwangsläufig die kürzestmögliche Verschlusszeit.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Alternativ könnte man zu den hier empfohlenen manuellen Einstellungen auch das Sportprogramm verwenden:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Allerdings erfüllt es nicht unbedingt alle oben erwähnten, aber notwendigen Einstellungen. So muss trotzdem der Blitz häufig abgeschaltet, die Entfernung manuell auf unendlich eingestellt und die Bildfolge auf „Serie“ geschaltet werden. Auch eine hohe ISO-Zahl kann man oft nicht vorwählen, da das in den Sonderprogrammen meist gesperrt ist.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Die oben erwähnten Einstellungen sind dem Sportprogramm beim Fotografieren im Stadion vorzuziehen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 12pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong><span style="font-size: 14pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;">Mitzieheffekt</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Eine andere Variante von Sportaufnahmen ist der „Mitzieheffekt“. Bei den oben beschriebenen Aufnahmen wird versucht, das bewegte Objekt durch kurze Verschlusszeiten „einzufrieren“. Sicher kennen Sie aber Aufnahmen, bei denen das bewegte Objekt vor einem verwischten Hintergrund abgebildet wird. Das erreicht man, indem man die Kamera parallel zum Motiv „mitzieht“.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Um diesen Effekt zu erreichen, muss man</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; text-indent: -18pt; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Frobisher; mso-fareast-font-family: Frobisher;"><span style="mso-list: Ignore;"><span style="font-size: small;">a)</span><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;">     </span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">mit einer längeren Brennweite fotografieren (über 100 mm KB)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; text-indent: -18pt; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Frobisher; mso-fareast-font-family: Frobisher;"><span style="mso-list: Ignore;"><span style="font-size: small;">b)</span><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;">     </span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">mit einer Verschlusszeit zwischen 1/60 und 1/125 sec. fotografieren</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 36pt; text-indent: -18pt; tab-stops: list 36.0pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Frobisher; mso-fareast-font-family: Frobisher;"><span style="mso-list: Ignore;"><span style="font-size: small;">c)</span><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;">      </span></span></span><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">das Motiv im Sucher verfolgen und während des Verfolgens auslösen</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Das Motiv muss sich parallel zu Ihnen bewegen und darf sich nicht auf Sie zu oder von Ihnen weg bewegen. Das ist natürlich einfacher bei Autorennen oder Fahrradrennen, wenn sich das Motiv in einer festen Bahn bewegt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Stellen Sie die Blendenautomatik an der Kamera ein („S“ oder „Tv“) und wählen eine Verschlusszeit von 1/60 sec. vor. Überlegen Sie, an welcher Stelle sich das Motiv befinden soll, wenn Sie auslösen. Darauf stellen Sie die Schärfe ein. Schalten Sie den Bildstabilisator aus!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Jetzt visieren Sie das Motiv an und versuchen es möglichst immer an der gleichen Stelle im Sucher zu halten, in dem Sie mit dem Motiv mitziehen. Lösen Sie an der gewünschten Stelle aus und ziehen noch ein wenig mit!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Das Symbol für ein eventuell vorhandenes Sonderprogramm wäre dieses:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Das Schwierigste ist eigentlich nur, dass man während der Auslösung stehen bleiben muss!!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border: #ece9d8;">
<div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center;" align="center"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Hier wurde eine kurze Verschlusszeit<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>(z.B. 1/500 sec.) gewählt und die Kamera war statisch. Das Motiv wird scharf abgebildet, der Hintergrund auch.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: transparent; border: #ece9d8;">
<div>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center;" align="center"><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Hier wurde eine „längere“ Verschlusszeit<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>(z.B. 1/60 sec.) gewählt und die Kamera wurde mitgezogen. Das Motiv wird scharf abgebildet, der Hintergrund verwischt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Frobisher;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 18pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Frobisher; mso-bidi-font-family: Arial;"><span style="color: black;"><a href="http://www.digitalfotokurs.de/"></a></span></span></p>
<div id="tweetbutton155" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Ffotografieren-im-fussballstadion.html&amp;via=panodapter&amp;text=Fotografieren%20im%20Fu%C3%9Fballstadion&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Ffotografieren-im-fussballstadion.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/fotografieren-im-fussballstadion.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was sind Exif, IPTC oder XMP?</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/was-ist-exif-iptc-xmp-metadate.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/was-ist-exif-iptc-xmp-metadate.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 11:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sonntag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Exif]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[IPTC]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[XMP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=150</guid>
		<description><![CDATA[Metadaten sind Informationen zum Inhalt oder zu technischen Besonderheiten eines Dokuments. Diese Informationen können als eigene Beschreibung abgelegt oder direkt in die Datei integriert werden. Wenn man von Metadaten im Zusammenhang mit Bildern spricht, fallen immer wieder Begriffe wie Exif, IPTC und XMP. Was diese Begriffe bedeuten erklärt dieser Fototipp. Exif Der Exif-Standard wurde 1998 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Metadaten sind Informationen zum Inhalt oder zu technischen Besonderheiten eines Dokuments. Diese Informationen können als eigene Beschreibung abgelegt oder direkt in die Datei integriert werden. Wenn man von Metadaten im Zusammenhang mit Bildern spricht, fallen immer wieder Begriffe wie Exif, IPTC und XMP. Was diese Begriffe bedeuten erklärt dieser Fototipp.<br />
<span id="more-150"></span></p>
<h3>Exif</h3>
<p>Der Exif-Standard wurde 1998 von der JEITA, einer japanischen Organisation zur Standardisierung von elektronischen Bauelementen und Geräten beschlossen. Exif ist dabei die Abkürzung für Exchangeable Image File Format und bedeutet, dass Digitalkameras oder auch Scanner und neuerdings auch Fotohandys technische Informationen zum Aufnahmegerät, dem Aufnahmezeitpunkt und einige wenige Informationen zum Bildinhalt direkt in der Bilddatei speichern. Zu den Exifdaten zählen folgende Daten (Auszug):</p>
<ul>
<li>Aufnahmedatum</li>
<li>Belichtungszeit</li>
<li>Brennweite</li>
<li>Blende</li>
<li>Bildgröße (in Pixel)</li>
<li>Bildlage (Hoch- oder Querformat)</li>
<li>verwendeter Blitz</li>
<li>Auflösung</li>
<li>Kamerahersteller</li>
<li>Kameramodell</li>
<li>Vorschaubild</li>
</ul>
<p>Diese Informationen werden bereits während der Aufnahme mit abgespeichert. Es gibt allerdings auch einige, die im Nachhinein geändert werden können. Dazu zählen unter anderem auch diese:</p>
<ul>
<li>Geokoordinaten (GPS)</li>
<li>Copyright</li>
<li>Beschreibung</li>
</ul>
<p>Der Exif-Standard wurde im Jahr 2002 überarbeitet und erweitert und liegt seitdem in Version 2.2. (<a href="http://www.exif.org/Exif2-2.PDF">siehe dieses PDF</a>) vor.</p>
<p>Praktisch alle modernen Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogramme können die Exifdaten lesen und teilweise auch verändern. Allerdings beziehen sich Änderungen in der Regel auf die Beschriftung des Bildes oder Copyrightinformationen. Kameraspezifische Daten, wie Belichtungszeit oder Aufnahmedatum, lassen sich meist nicht ändern. Dies ist nur mit Spezialprogrammen möglich.</p>
<p>Dennoch sind die Möglichkeiten, Informationen zur Kamerahardware in den Exifdaten abzulegen, einigen Herstellern (z.B. Canon oder Nikon) zu eingeschränkt und so erweitern sie die Exifdaten um eigene Informationen. Dies hat allerdings zur Folge, dass diese Daten nicht mehr dem Standard entsprechen und daher auch von den meisten Programmen nicht gelesen werden können. Die herstellereigenen Programme können diese erweiterten Exifdaten – Makernotes genannt – lesen und ausgeben.</p>
<h3>IPTC</h3>
<p>Eigentlich ist IPTC die englische Bezeichnung des Weltverbandes der Nachrichtenagenturen und Zeitungen (<a href="http://www.iptc.org/cms/site/index.html?channel=CH0086">International Press Telecommunications Council</a>). Ursprünglich diente der IPTC-Standard dazu, Bilder, Videos und Texte um inhaltliche Angaben oder Copyrightinformationen zu ergänzen. Wollte beispielsweise ein Fotograf seine Bilder an eine Nachrichtenagentur liefern, musste er zu den Bildern unter anderem Angaben zum Inhalt, zum Ort der Aufnahme und auch eine Einordnung in bestimmte Sparten beilegen.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Exifinformationen dienen die IPTC-Daten dazu, den Inhalt des Bildes zu beschreiben. Also beispielsweise den Ort, an dem das Foto aufgenommen wurde oder auch eine genaue Beschreibung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem wird das Bild mithilfe der IPTC-Daten kategorisiert und mit speziellen – vor allem für Bildagenturen wichtigen – Informationen zu Urheber und Copyright versehen.</p>
<p>Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts hat die Firma Adobe erstmals den IPTC-Standard (IPTC-NAA) etabliert, der heute gemeint ist, wenn von IPTC die Rede ist. Adobe hatte nämlich im eigenen Programm (Photoshop) eine Möglichkeit eingebaut, entsprechende Informationen direkt im Bild und nicht mehr extra zu speichern. Dabei konnten die Informationen in JPG, TIF und PSD-Dateien abgelegt werden. Das ist bis heute so geblieben.</p>
<p>Zu den IPTC-Daten gehören beispielsweise folgende Angaben:</p>
<ul>
<li>Angaben zum Copyright (Fotograf, Herausgeber)</li>
<li>Überschrift</li>
<li>Spezielle Anweisungen</li>
<li>Schlüsselwörter</li>
<li>Kategorien</li>
<li>Erstellungsdatum</li>
<li>Angaben zum Ort (Ort, Bundesland, Staat)</li>
</ul>
<p>Auch mit den IPTC-Daten ist es so, dass heutige Programme in der Lage sind, diese Daten zu lesen, manche können sie auch verändern. Dennoch gibt es teilweise Unstimmigkeiten, weil die Felder, in die die entsprechenden Informationen abgelegt werden, von Programm zu Programm unterschiedlich benannt sein können.</p>
<p>Genutzt werden die IPTC-Daten  auch in vielen Bildverwaltungs-Programmen. Zu jedem Bild können Schlüsselwörter eingetragen werden, so dass  man seine Bilder danach suchen und sortieren kann. Da jedes Bild „seine“ Schlüsselwörter mit sich trägt, ist das Suchen und Finden der Bilder unabhängig von einer Datenbank.</p>
<h3>XMP</h3>
<p>XMP (Extensible Metadata Plattform = Erweiterbare Plattform für Metainformationen) wurde von der Firma Adobe entwickelt, um direkt in verschiedenen Dateitypen (Bildern, Dokumente, Videos)  zusätzliche Informationen über den Inhalt abzulegen. XMP ist  &#8211; bezogen auf Bilder &#8211; quasi eine Zusammenfassung der Exif- und IPTC-Daten, wobei letztere über kurz oder lang komplett durch XMP abgelöst werden sollen.</p>
<p>Einer der Vorteile für XMP, die immer wieder genannt werden, ist die Erweiterbarkeit der Daten. So können zusätzlich zu den vorgegebenen Informationen neue hinzugefügt werden, wenn sie für einen bestimmten Arbeitsablauf notwendig sind. Das ist aber auch gleichzeitig ein Nachteil, da diese erweiterten Informationen auch nur von speziellen Programmen und/oder Geräten gelesen werden könnten.</p>
<p>XMP ist derzeit noch nicht standardisiert, was sicher vor allem damit zusammenhängt, dass Adobe als Erfinder von XMP nur Teile der Spezifikation veröffentlicht hat. Trotzdem wird sich XMP höchstwahrscheinlich über kurz oder lang durchsetzen und zumindest IPTC ablösen.</p>
<p>XMP wird bereits heute von den wichtigsten Bildverwaltungsprogrammen unterstützt und sich in Zukunft sicher stärker durchsetzen.</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p>Metadaten werden normalerweise in JPG und teilweise auch in TIF-Dateien abgelegt. Mit XMP ist es erstmals möglich, Metadaten auch in anderen Bildformaten abzuspeichern. Eine Sonderstellung nehmen dabei Kamera-RAW-Dateien ein. Hier ist es nur bei Nikons NEF-Dateien möglich, IPTC-Dateien hinzuzufügen. Einzig das ebenfalls von Adobe entwickelte DNG-Format kann um XMP-Daten erweitert werden.</p>
<div id="tweetbutton150" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwas-ist-exif-iptc-xmp-metadate.html&amp;via=panodapter&amp;text=Was%20sind%20Exif%2C%20IPTC%20oder%20XMP%3F&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwas-ist-exif-iptc-xmp-metadate.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/was-ist-exif-iptc-xmp-metadate.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welche Filter gibt es in der Fotografie?</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/welche-filter-gibt-es-in-der-fotografie.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/welche-filter-gibt-es-in-der-fotografie.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 11:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kestler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufilter]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[rot]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[UV-Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>
		<category><![CDATA[zubehör]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[In der analogen Spiegelreflex-Fotografie spielen Filter, speziell Korrektur- und Effektfilter, eine sehr große Rolle. Auch in der digitalen Fotografie sind Filter in vielen Fällen sinnvoll. Wir gehen hier zunächst auf die Filter ein, die für beide Aufnahme-Techniken (analog und digital) wichtig sind. Beachten Sie aber, dass nicht auf jeder Digitalkamera auch Filter aufgeschraubt werden können! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der analogen Spiegelreflex-Fotografie spielen Filter, speziell Korrektur- und Effektfilter, eine sehr große Rolle. Auch in der digitalen Fotografie sind Filter in vielen Fällen sinnvoll. Wir gehen hier zunächst auf die Filter ein, die für beide Aufnahme-Techniken (analog und digital) wichtig sind. Beachten Sie aber, dass nicht auf jeder Digitalkamera auch Filter aufgeschraubt werden können! Sicher können manche Filter-Effekte auch in einem Bildbearbeitungs-Programm imitiert werden, nicht die aber zum Beispiel eines guten UV-Filters oder Pol-Filters. Was hier bei der Aufnahme versäumt wurde, kann gar nicht oder nur sehr aufwendig korrigiert werden.</p>
<p>Doch zunächst erklären wir den Begriff &#8220;Vergütung&#8221;, der beim Kauf eines Objektives oder Filters immer wieder vorkommt:<br />
<span id="more-146"></span></p>
<h3>Die Vergütung</h3>
<p>Darunter versteht man eine Beschichtung der Glasfläche. Genauer gesagt: Auf eine Glasfläche (Filter oder Linse) werden im Vakuum Metallsalze verschieden dick aufgedampft. Angeboten wird die Einfach-Vergütung (eine Schicht) und die Mehrschichten-Vergütung (ca. 5 bis 8 Schichten).<br />
Zu vergleichen ist dieser Vorgang mit der Entspiegelung bei Brillen.</p>
<h4>Der Sinn einer Vergütung:</h4>
<p>1. Sie erreichen dadurch eine bessere Lichtdurchlässigkeit der Glaskörper. So geht bei einer unvergüteten Glasfläche ca. 8% vom Licht verloren, bei einer einfachen Vergütung ca. 4% und bei einer Mehrschichten-Vergütung nur noch ca. 1%!</p>
<p>2. Bei der Mehrschichten-Vergütung werden Reflexionen zwischen den Linsen-Oberflächen (z.B. zwischen Filter und Objektiv-Frontlinse) weitestgehend verhindert. Dadurch wird die Bildbrillanz verbessert. Außerdem entstehen keine &#8220;Nebenbilder&#8221;, die sonst die Schärfe beeinträchtigen würde.</p>
<p>Übrigens: Die dünnste Schicht einer Mehrschichten-Vergütung ist ca. 0,0001 mm und die dickste ca. 0,0002 mm stark &#8211; eine enorme technische Leistung!</p>
<p>Um die Wirkung einer Mehrschichten-Vergütung zu erhalten, muss jede einzelne Schicht eine vorgegebene Stärke haben.<br />
Um den sehr hohen Qualitäts-Anspruch von Digitalkamera-Objektiven gerecht zu werden, verwenden Sie bei Digital-Kameras unbedingt nur hochwertige Filter!</p>
<h3>Kommen wir nun zu den wichtigsten Filtern:</h3>
<h4>Skylight-Filter und UV(-Sperr)-Filter</h4>
<p>Diese beiden Filter können einzeln immer am Objektiv bleiben, auch als Schutz vor Kratzern an der Frontlinse. Sie haben die Aufgabe, das für uns nicht sichtbare ultraviolette Licht auszusperren. Die UV-Strahlung kommt besonders im Gebirge, an der See oder in Gebieten mit sehr reiner Luft vor. Auch unser Blitzgerät gibt UV-Licht ab. Durch das UV-Licht können die Bilder leicht blaustichig und bei Fernsicht dunstig wirken. UV-Filter sind gerade bei Digitalkameras als Objektiv-Schutz wichtig und erhöhen auch die Brillanz der Aufnahmen.</p>
<p>Die zusätzlich leichte, hellrötliche Einfärbung bei dem Skylight-Filter hat bei analogen Kameras einen angenehm warmen Bildton zur Folge.</p>
<h4>Polarisations-Filter, kurz auch Pol-Filter genannt</h4>
<p>Dieses Zubehör sollte in keiner Fototasche fehlen! Mit ihm können Sie Reflexionen an allen nichtmetallischen Oberflächen vermeiden. Das störend reflektierende Licht kann mit Hilfe des Pol-Filters teilweise ausgefiltert werden.</p>
<p>Er ist in einer Fassung so eingebracht, dass man ihn drehen kann. Dadurch können Sie vor dem Auslösen die optimale Position einstellen. Bei Sonnenschein erhalten Sie durch den Pol-Filter auf Ihren Bildern wesentlich kräftigere Farben und eine klarere Fernsicht, da auch Luftspiegelungen unterdrückt werden. Wolken kommen so besser zur Geltung, der Himmel wird schön blau und die Wiese saftig grün. Besonders in Gebieten mit starker Sonneneinstrahlung oder bei Aufnahmen um die Mittagszeit ist ein Pol-Filter unerlässlich.</p>
<p>Den Pol-Filter gibt es in zwei Ausführungen: linear und zirkular. Beide sind in ihrer Wirkung identisch, entscheidend ist, mit welcher Kamera Sie damit fotografieren. Bei AF-Kameras brauchen Sie auf jeden Fall den Zirkular-Polfilter, ansonsten (mit wenigen Ausnahmen) den Linear-Polfilter. Auch bei Digital-Kameras empfiehlt sich der Zirkular-Polfilter.</p>
<p>Es ist nicht sinnvoll, den Pol-Filter immer auf dem Objektiv zu lassen, da er bis zu 2 Blenden Licht &#8220;schluckt&#8221;. So können bei schlechten Lichtverhältnissen verwackelte Aufnahmen entstehen. Auch sollten Sie (besonders bei Weitwinkel) den Pol-Filter nicht mit anderen Filtern kombinieren, da sonst die Filterfassung mit auf das Bild kommt und die Ecken abschattet (Vignettierung). Außerdem absorbiert der Pol-Filter die UV-Strahlung sogar noch etwas stärker als der Skylight- oder der UV-Filter.</p>
<p>Die maximale Filterung erhalten Sie bei einem Aufnahme-Winkel von ca. 30° bis 40° zum Motiv. Das heißt, Sie können keine Fensterscheibe entspiegeln, wenn Sie direkt davor stehen. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie gegen die Sonne fotografieren. Hier würden Sie auch trotz Pol-Filter keinen blauen Himmel erhalten.</p>
<h4>Blaufilter</h4>
<p>Hinweis: Dieser Filter macht nur Sinn bei der herkömmlichen, analogen Fotografie, da Digitalkameras sich durch den sogenannten „Weißabgleich“ automatisch an die jeweilige Lichtsituation anpassen.</p>
<p>Wenn Sie mit Ihren Tageslichtfilm bei Kunstlicht fotografieren, bekommen die Aufnahmen einen Gelbstich, da der gelbe Anteil bei Kunstlicht wesentlich stärker ist als bei Tageslicht. Diesen Farbstich können Sie mit einem Blaufilter verhindern. Er wird in mehreren Stufen für verschiedene Lichtquellen angeboten. Als Abkürzung steht meist die Bezeichnung KB (Korrektur Blau). So nehmen Sie z.B. einen KB 12, wenn Sie bei Halogenlampen-Licht (z.B. von einem Diaprojektor) Aufnahmen machen wollen. Durch Verwendung eines KB 12 Filters verlieren Sie ca. 1 Blendenwert an Licht. Die Wahl des Filters hängt also von der Lichtquelle ab.</p>
<p>Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, dass Sie mit einem Kunstlicht-Film Tageslicht-Aufnahmen machen wollen. Dafür kommt dann der Rotfilter KR (Korrektur Rot) in Frage.</p>
<h4>Filter für Schwarzweißfilm</h4>
<p>Viele Digitalkameras besitzen auch ein „S/W-Aufnahmemodus“. Benutzen Sie diesen, gilt für Sie die folgende Beschreibung auch. Fotografieren Sie aber im Farbmodus und wandeln später die Bilder am PC in S/W-Bilder um, haben Sie nachträglich in einem guten Bildbearbeitungsprogramm genauso die Möglichkeit diese Filter zu simulieren.</p>
<p>Bei Verwendung von Schwarzweißfilmen unternehmen Sie den Versuch, Farben in Grautöne umzusetzen. Um dies möglichst effektvoll zu gestalten, sind Farbfilter notwendig. Hier die wichtigsten Filter:</p>
<h4>Gelbfilter</h4>
<p>Etwas bessere Betonung der Himmelspartie, leichte Differenzierung von Grüntönen bei Pflanzenaufnahmen. Bei Tageslicht vermindert er Sommersprossen und Hautrötungen und bewirkt eine zarte Hautwiedergabe.</p>
<h4>Orangefilter</h4>
<p>Gute Betonung der Himmelspartie, ideal bei Wunsch nach starkem Kontrast bei Landschaftsaufnahmen.</p>
<h4>Rotfilter</h4>
<p>Deutliche Wiedergabe von Wolken durch Verdunkelung des blauen Himmels. Der Kontrast wird insgesamt angehoben, die Fernsicht merklich verbessert.</p>
<div style="background:#ddd;border:1px solid #ccc;padding:10px;"><img alt="pdf" title="pdf" class="download-icon" src="http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/download-monitor/img/filetype_icons/document-pdf.png" /> <a href="http://blog.panodapter.com/downloads/Foto-Tipp_Filter_fuer_Digitalfotografie.pdf" title="Fototipp Filter"herunterladen (Gr&ouml;ße: 410.6 kB">Diesen Fototipp als PDF herunterladen</a> </div>
<div id="tweetbutton146" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwelche-filter-gibt-es-in-der-fotografie.html&amp;via=panodapter&amp;text=Welche%20Filter%20gibt%20es%20in%20der%20Fotografie%3F&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fwelche-filter-gibt-es-in-der-fotografie.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/welche-filter-gibt-es-in-der-fotografie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Bildausgabe am Fernseher</title>
		<link>http://blog.panodapter.com/die-bildausgabe-am-fernseher.html</link>
		<comments>http://blog.panodapter.com/die-bildausgabe-am-fernseher.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 12:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Sonntag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Fototipp]]></category>
		<category><![CDATA[diashow]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[hdtv]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.panodapter.de/?p=141</guid>
		<description><![CDATA[Die Digitalfotografie hat gemütliche Abende vor dem Diaprojektor immer mehr verdrängt. Sie können dieses gesellige Beisammensein wieder aufleben lassen, indem Sie Ihre Fotos über den Fernseher wiedergeben. Allerdings gibt es für den ungetrübten Genuss ein paar Dinge, die Sie beachten sollten. Die Technik Die wohl einfachste Möglichkeit ist es, wenn Sie Ihre Kamera mithilfe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalfotografie hat gemütliche Abende vor dem Diaprojektor immer mehr verdrängt. Sie können dieses gesellige Beisammensein wieder aufleben lassen, indem Sie Ihre Fotos über den Fernseher wiedergeben. Allerdings gibt es für den ungetrübten Genuss ein paar Dinge, die Sie beachten sollten.<span id="more-141"></span></p>
<h3>Die Technik</h3>
<p>Die wohl einfachste Möglichkeit ist es, wenn Sie Ihre Kamera mithilfe des beigelegten Videokabels direkt an Ihren Fernseher anschließen. In den meisten Kameras können Sie die Einstellungen für eine Diashow festlegen. Wenn nicht, dann haben Sie die Möglichkeit, in den Betrachtungsmodus der Kamera zu wechseln und die Bilder einzeln durchzuschalten. Vorteil ist hier, dass Sie Bilder auch dort zeigen können, wo es keinen DVD-Player gibt. Allerdings besitzen nicht alle Kameras und Fernsehgeräte die entsprechenden Anschlüsse für das Videokabel.</p>
<p>Eine komfortablere Möglichkeit, Fotos am Fernseher zu betrachten, ist die Wiedergabe mit einem DVD-Player. Alle modernen Geräte geben auf CD oder DVD gebrannte Bilder wieder. Einige DVD-Player können neben dem Standard-JPG-Format auch die Bildformate TIF und BMP einlesen. Außerdem gibt es einige DVD-Player, die einen eingebauten Kartenleser besitzen. Sie brauchen dann nur noch Ihre Speicherkarte reinstecken und loslegen. Normalerweise werden DVD-Player und Fernseher mit einem Scartkabel verbunden. Neuere DVD-Player besitzen auch einen HDMI-Anschluss, an dem Sie einen HDTV-fähigen Fernseher anschließen können. Vorteil hierbei ist, dass Sie Ihre Fotos und Videos in einer höheren Bildqualität darstellen können, als es das normale PAL-Format hergibt (siehe unten).</p>
<p>Ein ganz wichtiger Bestandteil einer Diashow ist natürlich der Fernseher. Die PAL-Norm für deutsche Fernsehgeräte unterstützt eine Auflösung von max. 768 × 576 sichtbaren Punkten (Pixel), was in der Praxis meist jedoch nicht voll ausgenutzt wird. Das hängt auch damit zusammen, dass einfache DVD-Player nur eine Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten unterstützen. Dazu kommt, dass Fernsehgeräte mit Bildröhren die Bildränder nicht komplett darstellen können, weshalb von den Rändern noch mal ein Bereich von 6 &#8211; 10% nach innen abgezogen wird (siehe Grafik links). Bei Fernsehgeräten mit Flachbildtechnik besteht diese Einschränkung nicht, auch kann hier die Auflösung &#8211; je nach verwendetem Gerät (Fernseher oder DVD-Player) &#8211; höher sein. Ebenso können Sie auf diese Einschränkung verzichten, wenn Sie anstelle des Fernsehers einen Beamer verwenden. Falls Sie Ihre Diashow aber an Freunde und Bekannte weitergeben möchten, sollten Sie die Bildgröße erstellen, die die meisten Geräte unterstützen. In diesem Falle ist das 720 x 576. Wie bei den DVD-Playern besitzen einige neuere Fernsehgeräte auch Einschübe für Speicherkarten.</p>
<p>Die Größen-Beschränkung hat natürlich zur Folge, dass Sie Ihre Bilder nicht in der vollen Auflösung, die Ihnen die Digitalkamera bietet, benutzen können. So ist es sinnvoll, die Bilder im Rahmen der Bildbearbeitung auf diese Größe herunterzuskalieren. Wenn Sie dies nicht machen, skaliert der DVD-Player selbst und das Ergebnis ist unter Umständen nicht optimal. Außerdem kann das Laden der großen Bilder auf dem DVD-Player dadurch sehr lange dauern. Gerade, wenn Sie schnell vor- oder zurückblättern möchten, kann dies mit der Zeit sehr nervenaufreibend sein. Achten Sie auch darauf, dass sich das Hauptmotiv auf dem Bild innerhalb der Toleranz der o.g. 6-10% befindet. Die üblichen Programme zur Erstellung von Diashows blenden meist diesen Rahmen ein.</p>
<h3>Wiedergabemöglichkeiten</h3>
<p>Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Bilder am Fernseher wiederzugeben.</p>
<ol>
<li>Wenn Sie Ihre Bilder während der Präsentation kommentieren möchten, ist es das Einfachste, Sie brennen Ihre Bilder auf eine CD oder DVD. Achten Sie aber darauf, Qualitätsrohlinge zu verwenden, damit Ihre Diashow auch auf allen Geräten gelesen werden kann. Im DVD-Player können Sie einstellen, wie schnell der Bildwechsel erfolgen soll. Damit der DVD-Player Ihre Bilder schnell lädt, ist es von Vorteil, die Bilder, wie oben beschrieben, auf eine Größe von 720x576px zu skalieren. Bei hochformatigen Bildern können Sie auch zwei Bilder nebeneinander setzen, um den Bildschirm optimal auszunutzen. Sollten Sie bei einigen Bildern eine längere Erklärung benötigen, können Sie die Präsentation einfach mit der Pause-Taste anhalten. Genauso können Sie auch schnell einige Bilder vor- oder zurückschalten, wenn dies erforderlich ist.</li>
<li>Möchten Sie Ihre Diashow nur ablaufen lassen, können Sie auch einen Film erstellen, der im DVD-Player abspielbar ist. Sie benötigen dazu aber ein spezielles Programm, das aus Ihren Bildern einen Film generieren und anschließend auf CD oder DVD brennen kann. In der Liste am Ende dieses Fototipps sind einige Programme aufgeführt. Bei Filmen können Sie Bildübergänge einfügen und Ihre Diashow mit Musik unterlegen. Bei Programmen, die zwei oder mehrere Tonspuren unterstützen, können Sie sogar eigene Kommentare einbauen oder von einem Lied in ein anderes überblenden. Die Programme sind auch in der Lage, das lästige Bildflimmern zu minimieren, welches bei der Wiedergabe auf einem herkömmlichen Fernsehgerät auftritt. Bei einigen Programmen ist es möglich, Kapitel zu erstellen, damit Sie schnell auf bestimmte Bereiche der Diashow zugreifen können. Der Nachteil eines Filmes ist, dass Ihre Bilder von dieser CD oder DVD nicht ausbelichtet werden können.</li>
</ol>
<h3>Tipps zum Erstellen einer Diashow</h3>
<p>Wenn Sie viele Bilder zu einer Diashow verarbeiten möchten, suchen Sie sich nur die besten heraus. Nichts ist langweiliger, als stundenlang viele Bilder anschauen zu müssen. Wenn Sie von einer Szene mehrere Aufnahmen haben, reicht in der Regel eine davon aus. Gestalten Sie Ihre Diashow so, dass sie nicht länger als eine halbe Stunde dauert. Der Mensch kann sich im Schnitt 30min auf eine Sache konzentrieren, danach fängt er an, unruhig zu werden. Sollte Ihre Diashow dennoch länger laufen, bauen Sie nach ca. 20min eine Pause ein. Danach sollten Sie wieder die volle Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p>Wenn Sie keine Pause möchten, versuchen Sie Ihrer Diashow einen Spannungsbogen zu geben. Wenn Sie beispielsweise Ihre Urlaubsbilder zeigen, müssen Sie diese nicht automatisch chronologisch anordnen. Sortieren Sie die Bilder doch mal nach Farben oder Formen. Und unterlegen Sie die entsprechenden Abschnitte mit passender Musik.</p>
<p>Wenn Sie in Ihrer Diashow mit Überblendungen arbeiten, nutzen Sie nicht sämtliche zur Verfügung stehenden Effekte. Beschränken Sie sich besser auf ein bis zwei Effekte, sonst wird Ihre Diashow insgesamt zu unruhig. Auch hier gilt der Grundsatz: Weniger ist oft mehr.</p>
<p>Bevor Sie Ihre Bilder auf die Größe von 720 x 576 skalieren, müssen Sie sie im richtigen Seiten-Verhältnis (5:4) beschneiden, damit Sie auf dem Fernsehgerät nicht verzerrt dargestellt werden.</p>
<p>Möchten Sie Text einfügen, beachten Sie, dass dieser im sichtbaren Bereich innerhalb der gestrichelten Linien (siehe Grafik oben) steht. Auch die Hauptmotive des Bildes sollten innerhalb dieses Bereichs abgebildet sein, damit nichts Wichtiges abgeschnitten wird. Im Zweifelsfalle verkleinern Sie Ihr Bild soweit, bis es in den Bereich passt. Fügen Sie danach Ihrem Bild einen schwarzen Rahmen hinzu.</p>
<p>Bei einigen Programmen können Sie den Text nur pro Bild festlegen. Möchten Sie aber einen Titel ein- und wieder ausblenden, fügen Sie das entsprechende Bild zweimal hintereinander ein. Das erste Bild versehen Sie mit dem Text, bei dem zweiten Bild lassen Sie ihn weg. Halbieren Sie die Standzeit beider Bilder. Wenn jetzt der Wechsel von einem Bild aufs nächste erfolgt, sieht das so aus, als würde der Text ein- und wieder ausgeblendet werden.</p>
<p>Wenn Sie eine selbstablaufende Diashow erstellen, lassen Sie die einzelnen Bilder etwa acht Sekunden stehen. So kann sich Ihr Publikum jedem Bild mit ausreichend Zeit widmen. Wenn Sie Überblendungen nutzen möchten, überprüfen Sie auch, ob diese von der von Ihnen verwendeten Software zur Standzeit hinzugefügt oder abgezogen wird. Bei Audiokommentaren lassen Sie das entsprechende Bild einfach solange stehen, bis Sie alles gesagt haben.</p>
<p>Wenn Ihre Freunde und Bekannten von Ihren Bildern Abzüge haben möchten, dann erstellen Sie eine CD oder DVD mit Einzelbildern. Legen Sie im Hauptverzeichnis des Datenträgers die verkleinerten Bilder ab, damit die Diashow am DVD-Player flüssig ablaufen kann. In ein zusätzliches Verzeichnis legen Sie Ihre Bilder in höherer Auflösung.</p>
<p>Nachfolgend einige Programme, die Diashows als Filme erzeugen und auf CD oder DVD brennen können. Für die meisten Programme können Sie aus dem Internet kostenlose Demoversionen herunterladen, bevor Sie das Programm beim Fachhändler erwerben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.adobe.com/de/products/photoshopelwin/">Adobe PhotoShop Elements</a></li>
<li><a href="http://www.adobe.com/de/products/psprelements/">Adobe Premiere Elements</a></li>
<li><a href="http://www.nero.com/deu/index.html">Nero Vision</a> (enthalten in der Brennsoftware Nero)</li>
<li><a href="http://www.magix.com/de/fotos-auf-cd-dvd/">Fotos auf CD &amp; DVD</a> von Magix</li>
</ul>
<div id="tweetbutton141" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fdie-bildausgabe-am-fernseher.html&amp;via=panodapter&amp;text=Die%20Bildausgabe%20am%20Fernseher&amp;related=panodapter&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.panodapter.com%2Fdie-bildausgabe-am-fernseher.html" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.panodapter.com/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.panodapter.com/die-bildausgabe-am-fernseher.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

